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Holzapfel .:. Neue Entfaltungsmoeglichkeiten fuer die Kunst

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Holzapfel, Bettina, Neue Entfaltungsmöglichkeiten für die Kunst und Plan zu einem Physiognomischen Institut. Bern 1935.
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Description
Holzapfel, Bettina,
Neue Entfaltungsmöglichkeiten für die Kunst und Plan zu einem Physiognomischen Institut. Bern: Francke, 1935. 83 Seiten. Broschiert. Grossoktav. 234 x 157 mm.
* Umschlag mit schwachen Gebrauchsspuren und kleinen Rissen, Vorderdeckel im Falz unten c.a. 4 cm eingerissen.
Bestell-Nr.161550
Holzapfel | Philosophie | Physiognomie | Physiognomik | Panidealismus | Kulturpsychologie | Kunsttheorie

Bettina Holzapfel-Gomperz’ 1935 im Berner Francke Verlag erschienene Schrift «Neue Entfaltungsmöglichkeiten für die Kunst und Plan zu einem Physiognomischen Institut» ist ein faszinierendes Dokument an der Schnittstelle von Kunsttheorie, Psychologie und Kulturphilosophie. Die Autorin, eine gebürtige Wienerin und Tochter des Gelehrten Theodor Gomperz, lebte seit 1914 in der Schweiz und war als Bildhauerin sowie später als erste Leiterin des Berner Tierparks Dählhölzli eine prägende Figur des kulturellen Lebens. In diesem Werk entwickelt sie die Vision, die bildende Kunst durch eine systematische Erforschung des menschlichen Ausdrucks – der Physiognomik – zu erneuern. Ihr Entwurf für ein spezialisiertes Institut war eng mit dem «Panidealismus» verknüpft, einer von ihrem Ehemann Rudolf Maria Holzapfel begründeten Lehre, die eine ganzheitliche Veredelung der menschlichen Kultur anstrebte.

Holzapfel plädierte in ihrem Buch dafür, dass Künstlerinnen und Künstler über das rein Handwerkliche hinaus ein tieferes Verständnis für das seelische Wesen hinter dem Antlitz entwickeln müssten. Das vorgeschlagene Institut sollte dabei als Forschungsstätte dienen, um die Brücke zwischen wissenschaftlicher Beobachtung und künstlerischer Schöpfung zu schlagen. Obwohl das Institut in der beschriebenen Form nie Realität wurde, blieb das Thema zeitlebens ihr zentrales Anliegen und fand später in ihrem postum veröffentlichten Werk «Antlitze grosser Schöpfer» einen bleibenden Niederschlag. Heute gilt die Schrift als ein bedeutendes Zeugnis der intellektuellen Strömungen im Bern der Zwischenkriegszeit und beleuchtet das Bestreben, die Kunst in einer krisenhaften Epoche durch Rückbesinnung auf das Menschliche neu zu fundieren.
Gemini
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