Cohen, Hermann,
Kommentar zu Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft. Leipzig: Meiner, 1907. IX, 233, 24 Seiten mit Register. Leinen. 197 x 130 mm.
* Philosophische Bibliothek 113. - Erste Ausgabe. Angebunden: Katalog der Philosophischen Bibliothek, 24 S. - Gebräunt, Bleistiftanstreichungen bis S. 16; Name auf dem Titelblatt (1913); Einband etwas lichtrandig.
Bestell-Nr.161711
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Immanuel Kant
Hermann Cohens Kommentar zu Immanuel Kants „Kritik der reinen Vernunft“ (1907) ist ein zentrales Werk des Neukantianismus und prägte die Kant-Rezeption des 20. Jahrhunderts nachhaltig. Als führender Denker der Marburger Schule deutet Cohen Kants Hauptwerk nicht nur philologisch, sondern entwickelt daraus eine systematische Theorie der Erkenntnis – weg von Metaphysik, hin zu einer logischen Grundlegung der Wissenschaften. Sein Ansatz, der Kants Transzendentalphilosophie als „Logik der reinen Erkenntnis“ liest, machte den Kommentar zu einem Standardwerk für Generationen von Philosophen.
Inhaltsverzeichnis
Erster Hauptteil:
Vorwort (Seiten III–VI)
Inhaltsverzeichnis (Seiten VII–IX)
Erste Vorrede (Seite 1)
Zweite Vorrede (Seiten 2–7)
Einleitung (Seiten 8–12)
Unterschied analytischer und synthetischer Urteile (Seiten 12–18)
Idee und Einteilung einer besonderen Wissenschaft (Seiten 18–20)
Transzendentale Ästhetik (Seiten 21–26)
Raum (Seiten 26–32, 33–34)
Zeit (Seite 35)
Schlüsse (Seiten 36–38)
Allgemeine Anmerkungen zur transzendentalen Ästhetik (Seiten 38–41)
Die transzendentale Logik (Seiten 41–43)
Analytik der Begriffe (Seiten 44–46)
Urteile (Seite 48)
Kategorien (Seiten 49–50)
Transzendentale Deduktion der Kategorien (Seiten 51–53, 54–63, 64–68)
Analytik der Grundsätze (Seite 69)
Schematismus (Seiten 70–76)
System der Grundsätze (Seiten 76–77)
Grundsatz der Axiome (Seiten 78–80)
Grundsatz der Antizipationen (Seiten 80–85)
Analogien der Erfahrung (Seiten 86–87)
Grundsatz der Substanz (Seiten 88–90)
Grundsatz der Kausalität (Seiten 90–95)
Grundsatz der Gemeinschaft (Seiten 96–98)
Postulat der Möglichkeit (Seiten 98–100)
Postulat der Wirklichkeit (Seiten 100–102)
Postulat der Notwendigkeit (Seiten 102–103)
Allgemeine Anmerkung zum System der Grundsätze (Seiten 103–105)
Unterscheidung in Phänomena und Noumena (Seiten 105–109)
Amphibolie der Reflexionsbegriffe (Seite 110)
Einerleiheit und Verschiedenheit (Seite 111)
Einstimmung und Widerstreit (Seite 111)
Inneres und Äußeres (Seite 112)
Materie und Form (Seite 112)
Anmerkung zur Amphibolie der Reflexionsbegriffe (Seiten 113–117)
Zweiter Hauptteil: Transzendentale Dialektik
Von der Vernunft (Seite 118)
Von dem reinen Gebrauche der Vernunft (Seite 119)
Von den Begriffen der reinen Vernunft (Seite 120)
Von den Ideen (Seiten 121–122)
System der transzendentalen Ideen (Seite 123)
Paralogismen (Seite 123)
Der erste, zweite, dritte und vierte Paralogismus (Seiten 124, 126–128, 128–131)
Betrachtung über die Summe der reinen Seelenlehre (Seiten 132–135)
Zweite Bearbeitung der Paralogismen (Seiten 135–136)
Widerlegung des Mendelssohnschen Beweises (Seiten 137–138)
Beschluß der Auflösung des Paralogismus (Seite 139)
Antinomie der reinen Vernunft (Seite 140)
System der kosmologischen Ideen (Seite 141)
Antithetik der reinen Vernunft (Seite 142)
Erste, zweite, dritte und vierte Thesis und Antithesis (Seiten 143–150)
Interesse bei diesem Widerstreite (Seite 151)
Von den transzendentalen Aufgaben (Seite 152)
Skeptische Vorstellung der kosmologischen Fragen (Seite 153)
Der transzendentale Idealismus als Schlüssel usw. (Seite 154)
Kritische Entscheidung des kosmologischen Streits (Seiten 155–156)
Regulatives Prinzip (Seite 157)
Empirischer Gebrauch des regulativen Prinzips (Seite 158)
Auflösung der Idee von der Totalität der Teilung (Seite 159)
Schlußanmerkung und Vorerinnerung (Seite 160)
Auflösung der Idee von der Totalität der Ableitung (Seite 161)
Möglichkeit der Kausalität durch Freiheit (Seiten 162–163)
Erläuterung der kosmologischen Idee einer Freiheit (Seiten 164–166)
Auflösung der Idee von der Totalität der Abhängigkeit (Seite 167)
Schlußanmerkung zur ganzen Antinomie (Seite 168)
Idee der reinen Vernunft (Seite 169)
Von dem transzendentalen Ideal (Seiten 170–171)
Beweisgründe auf das höchste Wesen zu schließen (Seite 172)
Unmöglichkeit eines ontologischen Beweises (Seiten 173–175)
Unmöglichkeit eines kosmologischen Beweises (Seite 176)
Entdeckung und Erklärung des dialektischen Scheins (Seiten 177–178)
Unmöglichkeit des physikotheologischen Beweises (Seite 179)
Kritik aller Theologie aus spekulativen Prinzipien (Seiten 180–181)
Dritter Hauptteil: Anhang zur transzendentalen Dialektik
Endabsicht der natürlichen Dialektik (Seiten 182–184)
Transzendentale Methodenlehre (Seiten 185–190)
Disziplin der reinen Vernunft (Seite 191)
Disziplin im dogmatischen Gebrauche (Seiten 192–194)
Definitionen (Seiten 195–196)
Axiome. Demonstrationen (Seite 197)
Disziplin im polemischen Gebrauche (Seiten 198–201)
Unmöglichkeit einer skeptischen Befriedigung (Seiten 202–203)
Disziplin in Ansehung der Hypothesen (Seiten 204–205)
Disziplin in Ansehung der Beweise (Seiten 206–207)
Kanon der reinen Vernunft (Seite 208)
Letzter Zweck des reinen Gebrauchs (Seite 209)
Ideal des höchsten Guts (Seiten 210–213)
Meinen, Wissen und Glauben (Seite 213)
Architektonik der reinen Vernunft (Seiten 214–216)
Geschichte der reinen Vernunft (Seiten 217–218)
Namen- und Sachregister (Seiten 219–233)