Amonn, Alfred,
Das Lohnproblem. 2., erweiterte Auflage. Bern: Francke, 1945. 78 Seiten. Broschiert. 208 x 144 mm.
* Gebräunt, Anstreichungen und Anmerkungen mit Bleistift.
Bestell-Nr.161580
Amonn |
Helvetica |
Schweiz |
Bernensia |
Oekonomie
Alfred Amonn (1883–1962) war ein einflussreicher österreichisch-schweizerischer Nationalökonom, der als Professor an der Universität Bern die theoretische Volkswirtschaftslehre massgeblich prägte. In seinem Werk «Das Lohnproblem» (erstmals 1930 erschienen) analysiert er die Lohnbildung nicht als sozialpolitisches Phänomen, sondern als rein ökonomisches Preisbildungsproblem. Amonn, der methodisch der Wiener Schule nahestand, untersuchte darin die Wechselwirkungen zwischen Produktivität, Arbeitsmarkt und Preisniveau. Er argumentierte gegen rein machtpolitische Lohnerhöhungen ohne entsprechende Leistungssteigerung, da er darin eine Gefahr für das wirtschaftliche Gleichgewicht sah. Sein Text gilt als Klassiker der theoretischen Verteilunglehre, in dem er mit grosser begrifflicher Strenge versucht, die Gesetzmässigkeiten hinter der Entlöhnung des Produktionsfaktors Arbeit freizulegen.
Erstes Kapitel: Das Nationaleinkommen und seine Verteilung. — Die Problematik in der Lohnpolitik. — „Hoher“ und „niedriger“ Lohn (Seite 7)
Zweites Kapitel: Die Lohnbildung und die Bestimmung der Lohnhöhe bei freier Konkurrenz (Seite 23)
Drittes Kapitel: Die Entwicklung der Lohnhöhe im Zuge der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung (Seite 46)
Viertes Kapitel: Künstliche Beeinflussung der Lohnhöhe. Monopolistische Gestaltung des Arbeitsmarktes. Lohnsteigerungen. Möglichkeiten und Folgen (Seite 55)