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Kunstreport .:. Katalog 1973

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Kunstreport ‘73. 21. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes. Stuttgart 1973.
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Description
Kunstreport ‘73.
21. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes. Stuttgart: Cantz, 1973. [298], 28 Seiten mit Abbildungen. Broschur. Grossoktav.
* In Berlin, 8. Dezember 1973 - 20. Januar 1974, Akademie der Künste. - Gebrauchsspuren, Umschlag fleckig.
Bestell-Nr.155526
Kunstreport | Kunstausstellung | Ausstellungskatalog

Zur Jahresausstellung 1973

Ich will daran erinnern, daß der Deutsche Künstlerbund vor siebzig Jahren gegründet wurde. Diese Gründung hat in der Öffentlichkeit ein ungemeines Aufsehen erregt. Der Reichstag hat sich mit dieser Gründung und dem Problem der Kunst beschäftigt, denn die Kunst war ein Teil der Öffentlichkeit, die die Maßregelungen der Reichsregierung — des Kaisers — zurückwies. Sie hat sich auf die Probleme der aufgeklärten Gesellschaft berufen.
In der Bundesrepublik haben wir diese Problemstellung nicht. Trotzdem müssen wir ständig prüfen, ob der Inhalt unseres Tuns auf die sich ständig ändernde Gesellschaft Einfluß nimmt. Das Konzept der Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes ist in diesem Jahr geändert. Zum ersten mal wird eine Mitgliederausstellung durchgeführt. — Die Mitglieder verstehen sich als Gemeinschaft gegenüber der Öffentlichkeit. — Dazu gibt es vier Sonderbeiträge, die bildnerische Themen zum Inhalt haben. Diese Konstellation ist entstanden, weil die Erfordernisse der Zeit einen solchen Versuch notwendig erscheinen lassen.
Wir, der Vorstand, haben die Reaktionen der Öffentlichkeit zu den vorangegangenen Ausstellungen überdacht. Dabei sind wir zu dem Schluß gekommen, daß eine neue Darstellung des Künstlerbundes den Dialog mit der Öffentlichkeit intensivieren sollte. Wir gehen davon aus, daß die regelmäßige Jahresausstellung nicht ausreicht, die Belange der Künstler zu vertreten. So soll, zum Beispiel, „Kunstreport" einen besseren Kontakt zwischen den Künstlern und der Öffentlichkeit herstellen. Daneben ist daran gedacht, Sonderveranstaltungen zwischen den Jahresausstellungen zu initiieren.
Bei dem Versuch dieser Neuorientierung des Künstlerbundes haben wir Impulse aufgegriffen, die vom vorhergehenden Vorstand unter Vorsitz von Georg Meistermann vorbereitet wurden. Wir danken ihm und den Vorstandsmitgliedern, die bis 1972 mitgearbeitet haben. All die Initiativen, die wir unternehmen wollen, und auch diese Ausstellung wären nicht denkbar, wenn wir nicht schon ein Teil dieser von uns angestrebten Öffentlichkeit wären.
Der Deutsche Künstlerbund dankt der Deutschen Klassenlotterie Berlin, dem Senat von Berlin und der Bundesregierung für Interesse, Zusammenarbeit und für die Mitfinanzierung dieser Ausstellung 1973. Aufrichtiger Dank gilt Prof. Dr. Werner Haftmann und Dr. Eberhard Roters für die Gastfreundschaft in ihren Instituten.

Otto Herbert Hajek, Vorsitzender des Deutschen Künstlerbundes
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