Schikowski, John,
Kunstschaffen und Kunsterleben. Berlin: J. H. W. Dietz Nachf., 1926. 132 Seiten mit Abbildungen. Halbleinen mit Farbkopfschnitt und Deckelillustration. Grossoktav. 229 x 152 mm.
* Etwas fleckig und schwach knitterig, vereinzelte Randanstreichungen, Name auf dem Vorsatzblatt.
Bestell-Nr.161672
Schikowski |
Kunsttheorie |
Psychologie |
Aesthetik
In diesem Werk setzt sich der Kulturjournalist und Kritiker John Schikowski (1867–1933) mit der Psychologie der Ästhetik auseinander. Er vertritt darin eine Position, die das Kunstwerk nicht als isoliertes Objekt betrachtet, sondern als Resultat eines dynamischen Prozesses zwischen der schöpferischen Persönlichkeit und der Empfindungsfähigkeit des Betrachters.
Schikowski, der lange als Redaktor beim
Vorwärts tätig war, verbindet in dieser Schrift kunsttheoretische Ansätze mit einer lebensphilosophischen Note: Er beschreibt das Kunstschaffen als einen Akt der Befreiung und das Kunsterleben als eine Form der aktiven Mitschöpfung, bei der die subjektive Resonanz im Vordergrund steht.
Das Buch gilt als prägnantes Zeugnis einer Zeit, in der die rein formalistische Naturbetrachtung zunehmend von Fragen nach der emotionalen Wirkung und dem sozialen Gehalt von Kunst abgelöst wurde.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung ………………………………………… 9
II. Kunststil und Weltanschauung ……………… 13
III. Das Wesen des Kunstwerks ………………… 25
IV. Die Naturnachahmung ……………………… 28
V. Die Komposition ……………………………… 31
VI. Naturalismus und Expressionismus ……… 34
VII. Die absolute Malerei ……………………… 42
VIII. Die gegenständliche Malerei ……………… 50
IX. Organischer und abstrakter Stil …………… 57
X. Der Futurismus ……………………………… 71
XI. Die Plastik …………………………………… 76
XII. Die Baukunst ……………………………… 84
XIII. Schlußwort ………………………………… 90