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Kunstverein Winterthur .:. J. J. Biedermann, 1763–1830

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Kunstverein Winterthur. Gedächtnis-Ausstellung für J. J. Biedermann, 1763–1830. Winterthur 1930.
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Description
Kunstverein Winterthur.
Gedächtnis-Ausstellung für J. J. Biedermann, 1763–1830. Winterthur: Sailer, 1930. 15 Seiten Text + 24 Abbildungen auf Tafeln, davon 1 farbig. Broschiert, Klammerblockheftung. 200 x 133 mm.
* 7. Sep. bis 5. Okt. 1930. - Gebrauchsspuren, etwas knitterig, Rücken von Hand beschriftet und oben beschädigt, Skizzen auf dem hinteren Deckel.
Bestell-Nr.161786
Kunstverein Winterthur | Kunstausstellung | Ausstellungskatalog

Zusammenfassung des Abschnitts "Die Ausstellung" aus dem Vorwort von Paul Fink

Die Ausstellung ehrt den Kunstverein und den zum hundertsten Todestag von J. J. Biedermann veranstalteten Gedächtnisausstellung. Obwohl die Besucher durch Zeitungsartikel und Tagesblätter aufgefordert wurden, Werke Biedermanns für die Ausstellung im Winterthurer Museum anzubieten, gingen nur wenige Anmeldungen ein. Dennoch konnten viele Werke zusammengetragen werden, sodass die Gedächtnisausstellung stattfinden konnte.
Die Ausstellung im Winterthurer Museum ist bekannt für ihre reichhaltige Sammlung an Bildern, Aquarellen und Stichen. Besonders bemerkenswert ist die Präsenz von 66 Ölgemälden, 32 Aquarellen und Zeichnungen, 50 kolorierten Blättern sowie über 70 schwarz-weißen Blättern, die sonst in den beiden Parterreräumen und im graphischen Kabinett des Museums vereinigt sind.
Obwohl das in Öl gemalte Werk Biedermanns nur einen Bruchteil seines Gesamtwerks darstellt, sind die ausgestellten Aquarelle und Zeichnungen von herausragender Qualität und verdienen besondere Beachtung. Auch die großen kolorierten Stücke sind sehenswert.
Die Ausstellung verdankt ihren privaten Besitzern, die ihre Werke für einen Monat zur Verfügung gestellt haben. Besonders erwähnt werden die Sammlungen in Donaueschingen, der Wessenberg-Galerie in Konstanz, dem Eidgenössischen Kupferstichkabinett und dem Kunsthaus in Zürich. Herr Werner Bourquin aus Biel hat durch seine Monographie über Biedermann, die auf gründlichen Studien beruht, wertvolle Beiträge geleistet. Auch Herrn A. Laube in Zürich, Dr. G. von Schulthess-Achtnich in Rapperswil und Dr. Paul Schaffner in Winterthur wird für ihre Unterstützung gedankt.
Der illustrierte Katalog der Ausstellung wurde dank der Liberalität eines Nachfahren des Künstlers, R. B.-M., ermöglicht, der zusammen mit seiner Gattin das Andenken an J. J. Biedermann stets gepflegt hat. Die Ausstellung fand im September 1930 in Winterthur statt.
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