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Huettinger .:. Portraets und Profile

161890
Hüttinger, Eduard, Porträts und Profile. Zur Geschichte der Kunstgeschichte. St. Gallen 1992.
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Description
Hüttinger, Eduard,
Porträts und Profile. Zur Geschichte der Kunstgeschichte. St. Gallen: Erker, 1992. 384 Seiten mit Literaturverzeichnis und Register. Leinen mit Schutzumschlag. Grossoktav. 246 x 175 mm.
* Mit einem Beitrag von Gottfried Boehm. Redaktion: Jürg Janett, Marc-Joachim Wasmer.
Bestell-Nr.161890 | ISBN: 3-905546-22-1 | 978-3-905546-22-4
Huettinger | Kunstgeschichte

Zusammenfassung des Vorworts

Der Sammelband vereint 31 Aufsätze aus den Jahren 1961–1986 zu Kunsthistorikern (u. a. Venturi, Muther, Dehio, Wölfflin, Friedländer, Busch, Argan, Zeri), angeordnet nach ungefähr chronologischen Kriterien. Der Autor (E. H.) betont, dass er den meisten der behandelten Personen persönlich begegnet ist, teils in freundschaftlicher Beziehung – etwa zu André Chastel. Er reflektiert über sein "Steckenpferd", die Kunsthistoriographie, und rechtfertigt deren Berechtigung gegen Einwände (z. B. das süffisante "Lass die Toten ihre Toten begraben" eines Berner Kollegen), indem er mit einem Zitat Arnaldo Momiglianos gegen reinen Relativismus argumentiert: Geschichte der Historiographie ziele wie jede historische Forschung darauf, zwischen Wahrheit und Irrtum zu unterscheiden.

Er skizziert kurz die Geschichte des Fachs (Lione Pascoli als früher Vorläufer; spätere Institutionalisierung durch Lionello Venturi, die Zeitschrift "History of Historiography", Lehrstühle etwa von Heinrich Dilly, Nikolaus Meier, Franco Bernabei, Giacomo Agosti) und nennt als Anlässe der einzelnen Texte meist runde Geburtstage oder Nekrologe, teils reinen Zufall. Bedauert wird das Fehlen eines fertigen Essays über Theodor Hetzer. Als eigentliche Schwerpunkte mit neuem Erkenntnisgewinn nennt er die Texte zu Muther, Dehio, Oskar Reinhart, zur Hodler-Rezeption und zu Roberto Longhi. Zwei Buchrezensionen (eine positive, eine ablehnende) sind beigefügt, um seine Bandbreite als Rezensent zu zeigen.

Die Beiträge wurden unverändert (bis auf Kürzung von Wiederholungen) abgedruckt, um ihre Authentizität als datierte Zeitdokumente zu wahren. Der Autor betont seine Zurückhaltung gegenüber dem Publizieren im Alter ("Schweigen ist Gold") und dass er erst dem Zureden der Verleger Franz Larese und Jürg Janett sowie Gottfried Boehms nachgegeben habe. Abschliessend dankt er den Verlegern (Janett fürs Redigieren, Marc-Joachim Wasmer für die Bibliographie/Register) sowie Boehm und Max Bill für die Buchgestaltung. Datiert: 31. Dezember 1991.
Inhaltsverzeichnis
Vorworte und Einleitungen
- Eduard Hüttinger: Vorwort– Seite 7
- Gottfried Boehm: Hermeneutische Gelassenheit– Seite 11
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Teil 1: Kunsthistoriker und ihre Geschichten
- Richard Muther – eine Revision– Seite 22
- Georg Dehio – Kunstgeschichte als Geschichte– Seite 58
- Wölfflins Werk – heute– Seite 68
- Max J. Friedländer– Seite 86
- Hermann Voss – Kunstgeschichte als Kennerschaft– Seite 98
- Otto Benesch – Kenner und Denker– Seite 110
- Hans Jantzen– Seite 118
- Erwin Panofsky– Seite 126
- Kurt Bauch– Seite 136
- Charles de Tolnay– Seite 142
- Luitpold Dussler – Kunstgeschichte als Formgeschichte– Seite 148
- Otto Pächt – Kunstgeschichte als Kunstgeschichte– Seite 154
- André Chastel – «Fables, Formes, Figures»– Seite 158
- Walter Paatz– Seite 164
- Hans R. Hahnloser– Seite 170
- Gotthard Jedlicka– Seite 176
- Ludwig Grote– Seite 190
- Günter Busch– Seite 196
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Teil 2: Kunsthistoriographische Versuche
- Stilpluralismus im Werk von Roberto Longhi. Ein kunsthistoriographischer Versuch– Seite 206
- Lionello Venturi– Seite 234
- Giuseppe Fiocco– Seite 240
- Antonio Morassi– Seite 246
- Giulio Carlo Argan – Aspekte der modernen italienischen Kunsthistoriographie– Seite 254
- Federico Zeri: «Glückwunsch an einen großen Kunsthistoriker»– Seite 264
- «Il Manierismo.» Zu einem Buch von Georg Weise– Seite 276
- «Storia dell’arte italiana Einaudi.» Bemerkungen anlässlich der ersten fünf Bände– Seite 282
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Teil 3: Kunstwissenschaft und Kunstkritik
- Zum Verhältnis von Kunstwissenschaft und Kunstkritik– Seite 294
- Zur Situation des Kunstmuseums in unserer Zeit– Seite 306
- Eine Rede in der Alten Pinakothek München– Seite 316
- Oskar Reinhart – historische Prämissen seiner Sammlung– Seite 322
- Rezeptionsgeschichtliche Überlegungen zu Hodler– Seite 338
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Anhang
- Addendum: Literaturnachweise 1991– Seite 355
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Bibliographie
- Zusammengestellt von Marc-Joachim Wasmer– Seite 361
- 1. Selbstständige Publikationen– Seite 363
- 2. Aufsätze (Essays), Ausstellungs- und Buchbesprechungen– Seite 364
- 3. Ausstellungskataloge, Beiträge in Ausstellungskatalogen und Jahresberichten der Zürcher Kunstgesellschaft– Seite 376
- Namenregister der Bibliographie– Seite 379
- Stichwortregister der Bibliographie– Seite 383
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161890
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