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Walter .:. Freigeldwirtschaft oder Sozialismus

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Walter, Emil Jakob, Freigeldwirtschaft oder Sozialismus. Zur Kritik der Freiland-Freigeldbewegung. Zürich 1920.
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Description
Walter, Emil Jakob,
Freigeldwirtschaft oder Sozialismus. Zur Kritik der Freiland-Freigeldbewegung. Zürich: Genossenschaft Unionsbuchhandlung, 1920. 103 Seiten mit Literaturverzeichnis. Broschiert. 202 x 133 mm.
* Rote Buecher. - Stark gebräunt, knitterig, Feuchtigkeitsspuren, Umschlag etwas lichtrandig und mit kleinem Riss.
Bestell-Nr.161590
Walter | Sozialismus | Kommunismus | Marxismus | Freiwirtschaftslehre | Reformbewegungen

Emil Jakob Walter (1897–1984) war ein Schweizer Wissenschaftshistoriker und Soziologe. Er war politisch in der SP aktiv und lehrte später als Professor an der Universität Zürich.

Das vorliegende Werk erschien 1920 in der Genossenschaft Unionsbuchhandlung Zürich, dem damaligen Parteiverlag der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz. In dieser Zeit wirtschaftlicher Instabilität nach dem Ersten Weltkrieg genoss die Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell grossen Zulauf, weshalb Walter aus marxistischer Perspektive eine kritische Gegenposition bezog. Er versuchte aufzuzeigen, dass diese Bewegung eher auf utopischen und kleinbürgerlichen Vorstellungen als auf einer wissenschaftlichen Kapitalismuskritik basierte.

In der Einleitung beschreibt Walter zunächst das öffentliche Auftreten der Schweizer Freiland- und Freigeldbewegung, die mit einer vermeintlich neuen Theorie verspricht, die aktuelle Not sowie den Kapitalismus an sich zu beseitigen. Aus marxistischer Sicht ordnet er diese Bestrebungen jedoch lediglich als eine Wiederkehr bekannter Schwärmereien ein. Er zieht Parallelen zum utopischen Sozialismus des 19. Jahrhunderts und nennt dabei Namen wie Saint-Simon, Fourier, Owen und insbesondere Proudhon. Walter betont, dass der Haupttheoretiker der Bewegung, Silvio Gesell, sich explizit als Fortbildner Proudhons verstehe und in massloser Selbstüberschätzung behaupte, die wahren Naturgesetze der Wirtschaft gefunden zu haben, während Marx für ihn lediglich ein überwundener Standpunkt sei. Abschliessend charakterisiert Walter Gesell spöttisch als einen Heilslehrer, dessen Lehre sich zwar modern gebe und auf Geisterbeschwörungen verzichte, letztlich aber nur auf einem subjektiven Verständnis von Natürlichkeit und dem gesunden Menschenverstand fusse.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 2
Einleitung 3
Natürliche Wirtschaftsordnung 4
Das Metall- und Papiergeld 16
Kritisches 30
Die Quantitätstheorie des Geldes 32
Die absolute Währung 54
Die Gesellsche Kapitaltheorie 72
Freiland- und Freigeldreform 88
Die Stellung der Sozialdemokratie 98
Literatur-Verzeichnis 102
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