Paolo [d.i. Paul Jakob Müller],
Das neue Paolo Buch. Genf: Neuer Pfeil, 1971. ca. 80 Seiten mit montierten farbigen Tafeln sowie einfarbigen Abbildungen und Photographien. Leinen. 4to. 300 x 215 mm.
* Beigelegt: Faltblatt, Zeitungsartikel und Preisliste einer ausstellung in der Galerie Wagerad 1989 sowie 2 (identische) Leporellos "Paolo - kritisch beleuchtet". - Papierstreifen "Kunstbuch Paolo …" auf den Vorderdeckel geklebt.
Bestell-Nr.161817
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Graphik
Der gebürtige Berner Paul Jakob Müller, der seine Werke mit dem Künstlernamen „PAOLO“ signierte, erlernte zunächst den Beruf des Uhrmachers, bevor er sich ab 1927 an der Gewerbeschule Bern und später mit einem Stipendium der Stadt Bern an der Académie de la Grande Chaumière in Paris künstlerisch ausbilden liess. Die prägende Begegnung mit dem Künstler Frans Masereel sowie seine sozialdemokratische Gesinnung spiegelten sich in seinen Motiven wider: Er fand seine Sujets bei Arbeitern, Clochards, Arbeitslosen und Flüchtlingen und drückte in seinen Bildern eine starke soziale Aussage aus. Über viele Jahre war Paolo als Zeichner für die Berner Tagwacht und die Gewerkschaftszeitung Die Nation tätig und leitete zudem über ein Jahrzehnt die Malschule der Migros und der Volkshochschule Bern.