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Jung .:. Psychologie und Alchemie

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Jung, Carl Gustav, Psychologie und Alchemie. Olten, Freiburg (im Breisgau) 1976.
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Jung, Carl Gustav,
Psychologie und Alchemie. 2. Auflage. Olten, Freiburg (im Breisgau): Walter, 1976. 620 Seiten mit 271 Abbildungen, Literaturverzeichnis und Register. Leinen mit Schutzumschlag. Grossoktav.
* Gesammelte Werke, 12. - Schutzumschlag lichtrandig und fleckig.
Bestell-Nr.157666 | ISBN: 3-530-40712-7 | 978-3-530-40712-9
Jung | Occulta | Okkultismus | Alchemie | Psychologie | Psychoanalyse | Religionspsychologie

C.G. Jung weist nach, daß die beobachtbaren Phänomene des Unbewußten, nämlich Träume und Visionen, bildhafte Zusammenhänge hervorbringen, wie sie auch in der Symbolik der Alchemie angetroffen werden. Daraus ergibt sich die Möglichkeit eines Verstehens der rätselhaften « hermetischen » Ideen, welche ebenso sehr durch Parallelismus wie durch Gegensätzlichkeit zu den christlichen Grundvorstellungen gekennzeichnet sind. Die Parallele, welche die Alchemie zwischen ihrem sogenannten «Stein der Weisen» und Christus zieht, wird einer ausführlichen Untersuchung gewürdigt. In «Erinnerungen, Träume, Gedanken» gibt Jung Auskunft über seine Arbeit an dem Buch, die ihn für mehr als ein Jahrzehnt in Atem hielt : «Sehr bald hatte ich gesehen, dass die Analytische Psychologie mit der Alchemie merkwürdig übereinstimmt. Die Erfahrungen der Alchemisten waren meine Erfahrungen, und ihre Welt war in gewissem Sinn meine Welt. Das war für mich natürlich eine ideale Entdeckung, denn damit hatte ich das historische Gegenstück zu meiner Psychologie des Unbewussten gefunden. Sie erhielt nun einen geschichtlichen Boden. Die Möglichkeit des Vergleichs mit der Alchemie, sowie die geistige Kontinuität bis zurück zum Gnostizimus gaben ihr die Substanz. Durch die Beschäftigung mit den alten Texten fand alles seinen Ort : die Bilderwelt der Imaginationen, das Erfahrungsmaterial, das ich in meiner Praxis gesammelt, und die Schlüsse, die ich daraus gezogen hatte. Jetzt begann ich zu erkennen, was die Inhalte in historischer Sicht bedeuteten. Mein Verständnis für ihren typischen Charakter, das sich schon durch meine Mythenforschungen angebahnt hatte, vertiefte sich. Die Urbilder und das Wesen des Archetypus rückten ins Zentrum meiner Forschungen, und ich erkannte, dass es ohne Geschichte keine Psychologie und erst recht keine Psychologie des Unbewussten gibt. Wohl kann sich eine Bewusstseinspsychologie mit der Kenntnis des persönlichen Lebens begnügen, aber schon die Erklärung einer Neurose bedarf einer Anamnese, die tiefer reicht als das Wissen des Bewusstseins; und wenn es in der Behandlung zu ungewöhnlichen Entscheidungen kommt, so melden sich Träume, deren Deutung mehr erfordert als persönliche Reminiszenzen.»
INHALT
Vorwort der Herausgeber . 9
Vorwort 11
Vorwort zur zweiten Auflage 12
1. EINLEITUNG IN DIE RELIGIONSPSYCHOLOGISCHE PROBLEMATIK
DER ALCHEMIE 15
11. TRAUMSYMBOLE DES INDIVIDUATIONSPROZESSES
1. Einfiihrung 59
A. Das Material 59
B. Methode 61
2. Die Initialträume . 66
3. Die Mandalasymbolik 118
A. Über das Mandala 118
B. Die Mandalas in den Träumen 127
C. Die Vision der Weltuhr 237
D. Über die Symbole des Selbst 251
111. DIE ERLÖSUNGSVORSTELLUNGEN IN DER ALCHEMIE
1. Die alchemistischen Grundbegriffe 265
A. Einführung 265
B. Die Phasen des alchemistischen Prozesses 267
C. Die Zielvorstellungen und deren Symbole 271
2. Die psychische Natur des alchemistischen Werkes 282
A. Die Projektion psychischer Inhalte 282
B. Die geistige Einstellung zum Opus 296
C. Meditation und Imagination 317
D. Seele und Körper 324
3. Das Werk 332
A. Die Methode 332
B. Der Geist im Stoff 340
C. Das Erlösungswerk 352
4. Die Materia prima 364
A. Bezeichnungen der Materie 364
B. Das Increatum 368
C. Ubiquität und Vollkommenheit 371
D. König und Königssohn 375
E. Der Heldenmythus 382
F. Der verborgene Schatz 389
5. Die Lapis-Christus-Parallele 395
A. Die Lebenserneuerung 395
B. Die Zeugnisse für die religiöse Deutung des Steines 407
a) Raymundus Lullius 407
b) Der «Tractatus aureus» 410
c) Zosimos und die Anthroposlehre 411
d) Petrus Bonus 426
e) Die «Aurora consurgens» und die Lehre von der
«Sapientia» 430
f) Melchior Cibinensis und die alchemistische
Paraphrase der Messe 453
g) Georgius Riplaeus 464
h) Die Epigonen 481
6. Die alchemistische Symbolik im religionsgeschichtlichen
Rahmen . 492
A. Das Unbewußte als Mutterboden der Symbole 492
B. Das Einhornmotiv als Paradigma
a) Das Motiv des Einhorns in der Alchemie 495
b) Das Einhorn in der kirchlichen Allegorik 499
c) Das Einhorn im Gnostizismus 511
d) Der einhörnige Skarabäus 514
e) Das Einhorn in den Veden 516
f) Das Einhorn in Persien 518
g) Das Einhorn in der jüdischen Tradition 523
h) Das Einhorn in China 529
i) Der Einhornbecher 531
Epilog 539
Anhang . 553
Bildernachweis 555
Bibliographie 568
Personenregister 585 Textregister 591 Sachregister 596
Die Gesammelten Werke von C.G.JUNG umfassen folgende Bände :
1. Psychiatrische Studien 2. Experimentelle Untersuchungen 3. Psychogenese der Geisteskrankheiten 4. Freud und die Psychoanalyse 5. Symbole der Wandlung 6. Psychologische Typen 7. Zwei Schriften über Analytische Psychologie 8. Die Dynamik des Unbewußten 9. I. Teil : Die Archetypen und das kollektive Unbewußte II. Teil : Aion : Untersuchungen zur Symbolgeschichte 10. Zivilisation im Übergang 11. Zur Psychologie westlicher und östlicher Religion 12. Psychologie und Alchemie 13. Studien über alchemistische Vorstellungen 14. Mysterium Coniunctionis 15. Über das Phänomen des Geistes in Kunst und Wissenschaft 16. Praxis der Psychotherapie 17. Über die Entwicklung der Persönlichkeit 18. Verschiedene Schriften (Seminarberichte, Briefe usw.) Allgemeiner Index Vollständige Bibliographie
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