Flückiger, Johann,
Pfarrer Lotzwil (1869 - 1942). Ohne Ort: Ohne Verlag, [1942]. 40 Seiten mit einer Abbildung. Broschiert. 77 g
* Umschlagtitel: Erinnerungen an Joh. Flückiger, Pfarrer, Lotzwil.
Bestell-Nr.161626
Flueckiger |
Helvetica |
Schweiz |
Bernensia |
Lotzwil |
Nachruf |
Nekrolog |
Christentum |
Theologie
Johann Flückiger wurde am 13. Oktober 1869 in Rohrbachgraben (BE) in bäuerlichen Verhältnissen geboren. Er besuchte Schulen in Rohrbachgraben, Kleindietwil, Herzogenbuchsee und das Gymnasium Burgdorf, wo er 1889 maturierte; danach studierte er Theologie in Bern und bestand 1893 das Staatsexamen.
Nach Vikariaten in mehreren Gemeinden (u. a. Kappelen, Rohrbach, Dürrenroth) wurde er 1897 Pfarrer in Dürrenroth, wo er 1900 Frieda Flückiger heiratete; das Paar hatte drei Kinder. 1909 trat er das Amt in Lotzwil an und blieb bis zu seinem Tod am 30. Januar 1942 im Dienst.
Flückiger war 25 Jahre in der Kommission für Gemeinnützigkeit aktiv, Präsident bei Pro Juventute (Aarwangen) und förderte Ferienkolonien sowie Jugenderziehung. Als Schulkommissionspräsident in Lotzwil gründete er 1912 die Mädchen-Fortbildungsschule und modernisierte die Schule. Im Oekonomisch-gemeinnützigen Verein Oberaargau war er 30 Jahre Vorstandsmitglied (Sekretär, dann Präsident) und pionierte Hauswirtschaftsschulen.
Er wurde als bescheidener, gottvertrauender Seelsorger und Landwirtschaftsberater gelobt, der Landvolk und Familie diente. Die Trauerfeier am 2. Februar 1942 in Lotzwil war öffentlich; er liegt an der Kirchenmauer begraben.