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Fruechtl .:. Aesthetische Erfahrung und moralisches Urteil

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Früchtl, Josef, Ästhetische Erfahrung und moralisches Urteil. Eine Rehabilitation. Frankfurt am Main 1996.
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Description
Früchtl, Josef,
Ästhetische Erfahrung und moralisches Urteil. Eine Rehabilitation. 1. Auflage. Frankfurt am Main : Suhrkamp, 1996. 519 Seiten mit Literaturverzeichnis und Register. Pappband (gebunden) mit Schutzumschlag.

Bestell-Nr.156293 | ISBN: 3-518-58222-4 | 978-3-518-58222-0
Fruechtl | Philosophie | Philosophy | Ethik | Aesthetik

Anfang der achtziger Jahre bricht eine alte Thematik mit neuen Tönen machtvoll wieder in die philosophische und kulturkritische Diskussion ein. Jene philosophischen Strömungen, die man mit der Verlegenheitsvokabel »Postmodernismus« und »Neoaristotelismus« belegt, und im Anschluß daran ästhetische Ausrichtungen der ökologischen Ethik ermöglichen es, die in den Dunstkreis abgestandener Debatten versunkene Thematik von Kunst und Moral, von Ästhetik und Ethik erneut auf die Tagesordnung zu setzen. Denn sie alle versuchen eine ästhetische Rehabilitierung der Ethik und bieten daher einen Diskussionsrahmen, der es erlaubt, zum einen methodisch eine spannungslos-historische Aufarbeitung dieser Thematik, die als Verhältnis des Schönen zum Guten so alt ist wie die abendländische Philosophiegeschichte, zu vermeiden, und zum anderen von der Sache her das wohlbegründete Machtwort des »Alleszermalmers« Kant, der auf der säuberlichen Trennung der Bereiche insistiert, einer Revision zu unterziehen. Die Revision bewegt sich auf der Mitte zwischen der kantischen Vorgabe und den ästhetischethischen Neuansätzen. Das erfordert eine grundlegende Differenzierung des Verhältnisses von Ästhetik und Ethik, die über den gängigen Dualismus von strikter Differenz einerseits und diffussubstantieller Einheit andererseits hinausführt. Im Kontext der durch den Postmodernismus erneut angestoßenen Rationalitätskritik leistet diese Differenzierung somit einen Beitrag dazu, die Möglichkeiten des Zusammenspiels von ästhetischer und moralischer bzw. ethischer Rationalität zu erkunden.
Josef Früchtl, geb. 1954; Studium der Philosophie, Germanistik und Soziologie in Frankfurt a. M. und Paris; Promotion 1986; 19871989 Forschungsstipendiat der Alexander von HumboldtStiftung in Pisa (Italien); 199o1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Philosophie der Universität Frankfurt a.M.; anschließend Lehrbeauftragter; Habilitation 1995• Veröffentlichungen: Mimesis. Konstellation eines Zentralbegriffs bei Adorno, Würzburg 1986; (Mitherausgeber) Geist gegen den Zeitgeist. Erinnern an Adorno, Frankfurt a. M. 1991; Sorgfalt des Denkens. Festschrift für Brigitte Scheer, Würzburg 1995.
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