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Yourcenar .:. Die Zeit, die grosse Bildnerin

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Yourcenar, Marguerite, Die Zeit, die grosse Bildnerin. Essays über Mythen, Geschichte und Literatur. München, Wien 1998.
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Description
Yourcenar, Marguerite,
Die Zeit, die grosse Bildnerin. Essays über Mythen, Geschichte und Literatur. München, Wien: Hanser, 1998. 314 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag.
* Aus dem Französischen von Rolf und Hedda Soellner und anderen.
Bestell-Nr.152923 | ISBN: 3-446-14297-5 | 978-3-446-14297-8
Yourcenar | Philosophie | Mythen | Mythologie | Literaturgeschichte | Konstantin Kavafis | Jorge Luis Borges | Henry James | Oscar Wilde | Thomas Mann | Oppian

Die Essays haben im Werk von Marguerite Yourcenar den gleichen Rang wie die Romane, ja erst sie zeigen die ganze Weite des Wissens und das engagierte Verantwortungsbewusstsein dieser grossen Humanistin. Wenn sie die antiken oder indischen Mythen auf unser Leben bezieht; wenn sie den Alltag der römischen Kaiserzeit aus Dokumenten lebendig werden lässt; wenn sie sich in Piranesis schwarzes Gehirn oder in den tiefen religiösen Ton der Negro Spirituals einfühlt; wenn sie über den Sinn der Jagd oder die Seele der Tiere nachdenkt und wenn sie unseren Blick von oft unerwarteten, doch gerade darum aufschlussreichen Standpunkten auf Dichter und Schriftsteller lenkt: auf Kavafis und seine verborgenen erotischen Geständnisse; auf die Welt von Jorge Luis Borges, »in der sich alles wandelt und auf andere Weise das Selbe wird«; auf die hintersinnige puritanische Psychologie von Henry James; auf den gebrochenen einsamen Oscar Wilde, auf Thomas Manns Humanismus, »der in den Abgrund ging«; oder auf die ungewöhnlichen Gedankengänge von Roger Caillois, dem »Mann, der die Steine liebte«; ja wenn sogar die Erörterung philologischer Probleme im historischen Roman zu unerwarteten menschlichen Einsichten führt — dann ist nicht Belehrung das Ziel ihrer Essays, sondern das Verständnis für den Menschen, seine Herkunft, seine Gesittung, seine Würde, seine Tragik und seine Hybris.
Marguerite Yourcenar will uns in ihren Essays zu unserem eigenen Denken, unserem eigenen Urteilen führen. Die Zeit, die grosse Bildnerin ist ein welterschliessendes Buch, es bietet eine Gedanken und Phantasie ungewöhnlich anregende Lektüre — und das bei jedem Wiederlesen aufs neue.
Inhalt
Konstantinos Kavafis. Eine kritische Einführung 7
Oppian oder die Jagden 52
Humanismus und Hermetismus bei Thomas Mann 58
Über einige erotische und mystische Themen im Gitagovinda 92
Das Antlitz der Geschichte in der Historia Augusts 105
Das schwarze Gehirn des Piranesi 125
Theseus. Aspekte einer Sage 164
Tiefer Strom, dunkler Fluss. Zur Poesie der Negro Spirituals 176
Ton und Sprache im historischen Roman 206
Der Mann, der die Steine liebte 226
Wer weiss, ob die Seele der Tiere im Staub versinkt? 251
Der Zauber der Unschuld. Beim Wiederlesen von Henry James 259
Wilde rue des Beaux-Arts 268
Die Zeit, die.grosse Bildnerin 280
Borges oder der Seher 286
Editorische Notiz 312
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