Busche .:. Der Verfuehrer Soeren Kierkegaard

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Busche, Jürgen [Hrsg.], "Was ihr den Geist der Zeiten heisst." Der Verführer Sören Kierkegaard. Lesestücke. Königstein/Ts. 1984.
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Busche, Jürgen [Hrsg.],
"Was ihr den Geist der Zeiten heisst." Der Verführer Sören Kierkegaard. Lesestücke. Königstein/Ts. : Athenäum, 1984. 250 Seiten. Broschur.
* Umschlag etwas lichtrandig und mit Knitterspuren.
Bestell-Nr.157537 | ISBN: 3-7610-8346-7 | 978-3-7610-8346-8
Busche | Philosophie | Christentum | Theologie | Existenzphilosophie | Biographien Geisteswissenschaften | Kierkegaard

Sören Kierkegaard, der Vater der modernen Existenzphilosophie und der dialektischen Theologie, soll durch die Texte dieser Anthologie dem heutigen Leser wieder nahegebracht werden. Die in seinen Schriften behandelten Fragen hängen aufs engste mit seiner Lebensgeschichte zusammen. In der Jugend durch die Religiosität des Vaters bestimmt, erbte er wohl von ihm den Hang zur Melancholie, die er früh hinter Sarkasmus und Ironie gegen sich und andere verbarg.
Kierkegaards Werke sind fast durchweg Konfessionen, durch allerlei Pseudonyme maskierte und durch strengstes nüchternes Denken in Kategorien objektivierte Bekenntnisse seines Ringens um den Glauben. Von da aus ist „Entweder-Oder" und insbesondere „Das Tagebuch des Verführers" zu verstehen. Zentral in seinem Werk und wirkungsgeschichtlich von weittragender Bedeutung sind die Begriffe Existenz und Angst. Existenz ist für Kierkegaard ein Prozeß, ein Werden des einzelnen in der Zeit, eine Folge der Lebensmomente, in denen der Mensch die Synthese aus Unendlichkeit und Endlichkeit herzustellen sucht. Die sich dabei einstellende Angst, vor der freien Wahl der Möglichkeiten allein zu sein, macht die Grenzen der Freiheit bewußt und führt schließlich zu der Erfahrung, daß der Aufstieg aus der Angst und Verzweiflung allein durch die Gnade Gottes möglich ist. Diese Existenzdeutung brachte Kierkegaard in ihrer subjektivistisch-individualistischen Radikalität in scharfen Gegensatz zur dänisch-lutherischen Kirche.

Jürgen Busche studierte Alte Geschichte, Philosophie und Literatur in Münster. Innenpolitischer Redakteur bei der FAZ, zahlreiche Publikationen über althistorische und philosophische Themen sowie Herausgabe einer Auswahl der Werke von Werner Heisenberg und Jean Paul Sartre.
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