Jung .:. Psychogenese der Geisteskrankheiten

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Jung, Carl Gustav, Psychogenese der Geisteskrankheiten. Zürich 1968.
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Jung, Carl Gustav,
Psychogenese der Geisteskrankheiten. Zürich: Rascher, 1968. X, 344 Seiten mit Register. Leinen mit Schutzumschlag. Grossoktav.
* Gesammelte Werke Band; 3. - Schutzumschlag etwas knitterig, kleine Ziffer auf dem Vorsatzblatt.
Bestell-Nr.157606
Jung | Psychologie | Psychoanalyse | Psychogenese | Psychiatrie | Schizophrenie | Dementia Praecox

Die Aufsätze C. G. Jungs zur Psychogenese der Geisteskrankheiten erscheinen als erster Höhepunkt in seinem noch vorwiegend psychiatrischen Schaffen. Mit Ausnahme der beiden ursprünglich englisch verfaßten Beiträge «Über die Psychogenese der Schizophrenie» und «Neuere Betrachtungen zur Schizophrenie» sowie des Kongreßvortrages «Die Schizophrenie» entstammen die Abhandlungen dieses Bandes der fruchtbaren Zeit von Jungs Wirken an der Kantonalen Heilanstalt und Psychiatrischen Universitätsklinik Burghölzli in Zürich. Die Publikationen, erwachsen aus der Begegnung und Zusammenarbeit mit August Forel und Eugen Bleuler, sicherten ihm ein- für allemal seinen Rang in der psychiatrischen Forschung. Auch Sigmund Freud wurde durch diese Schriften, vor allem durch die Arbeit «Über die Psychologie der Dementia Praecox», auf Jung aufmerksam, was zum Treffen und regen Gedankenaustausch der beiden Pioniere auf dem Gebiet der Tiefenpsychologie führte. Jung hat als einer der Ersten individuelle Psychotherapie mit schizophrenen Patienten durchgeführt. Schon zu Beginn dieses Jahrhunderts untersuchte er zudem die psychologischen Beziehungen zwischen Anstaltspersonal und -verwaltung einerseits und dem Verlauf des Krankheitsprozesses seiner Patienten andererseits und zog daraus entsprechende Schlüsse für die Behandlung.
Im Aufsatz «Neuere Betrachtungen zur Schizophrenie» (1959) stellt Jung bedauernd fest, daß seit seinen eigenen frühen Publikationen die Erkenntnisse über das Wesen dieser Geisteskrankheit fragmentarisch geblieben sind und somit immer noch höchstens skizzenhaft, in Beziehung zu einzelnen Fallstudien, dargestellt werden können.
Der Band ist für jeden in der Psychiatrie und Psychotherapie tätigen Wissenschaftler, aber auch für jeden Menschen, der sich mit diesen interessanten und vielschichtigen Gebieten befaßt und tiefer in sie eindringen möchte, von hohem Interesse.
INHALT
Vorwort der Herausgeber
I. ÜBER DIE PSYCHOLOGIE DER DEMENTIA PRAECOX:
EIN VERSUCH 1
Vorwort 3
I. Kritische Darstellung theoretischer Ansichten über die
Psychologie der Dementia praecox 5
II. Der gefühlsbetonte Komplex und seine allgemeinen
Wirkungen auf die Psyche 43
III. Der Einfluß des gefühlsbetonten Komplexes auf die
Wertigkeit der Assoziation 58
IV. Dementia praecox und Hysterie: eine Parallele 78
A. Die Störungen der Gefühle 78
B. Charakterologische Abnormitäten 83
C. Intellektuelle Störungen 87
D. Die Stereotypie 103
Zusammenfassung 108
v. Analyse eines Falles von paranoider Demenz als Paradigma 111
A. Krankengeschichte 111
B. Einfache Wortassoziationen 114
C. Fortlaufende Assoziationen 126
a) Die Wunscherfüllung 126
b) Die Beeinträchtigung 141
c) Der sexuelle Komplex 150
d) Zusammenfassung 162
e) Nachträge 165
Schlußwort 170
II. DER INHALT DER PSYCHOSE 171
Vorrede zur zweiten Auflage 173
Der Inhalt der Psychose 176
Nachtrag: Über das psychologische Verständnis pathologischer
Vorgänge 199
III. KRITIK ÜBER E. BLEULER: ZUR THEORIE DES SCHIZO-
PHRENEN NEGATIVISMUS 217
ÜBER DIE BEDEUTUNG DES UNBEWUSSTEN IN DER
PSYCHOPATHOLOGIE 225
V. ÜBER DAS PROBLEM DER PSYCHOGENESE BEI
GEISTESKRANKHEITEN 235
Vl. GEISTESKRANKHEIT UND SEELE 253
VII. ÜBER DIE PSYCHOGENESE DER SCHIZOPHRENIE 261
VIII. NEUERE BETRACHTUNGEN ZUR SCHIZOPHRENIE 283
IX. DIE SCHIZOPHRENIE 293
BIBLIOGRAPHIE 313
PERSONENREGISTER 323
SACHREGISTER 327
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