Haring .:. Tagebuecher

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Haring, Keith, Tagebücher. Frankfurt am Main 1997.
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Haring, Keith,
Tagebücher. Frankfurt am Main : S. Fischer, 1997. 301 Seiten mit Abbildungen und Register. Leinen mit Schutzumschlag. Grossoktav.
* Vorwort von David Hockney und Einleitung von Robert Farris Thompson. Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Krege. Tagebuch 1977-1989.
Bestell-Nr.155358 | ISBN: 3-10-029911-6 | 978-3-10-029911-6
Haring | Tagebuch | Tagebuecher | Kunstgeschichte

Die Tagebücher, die Keith Haring von April 1977 bis September 1989 führt — als Neunzehnjähriger also beginnt und kurz vor seinem Tod abbricht —, dokumentieren, wie dieses Enfant terrible der internationalen Szene die Tradition der Kunst studiert, die Arbeiten großer Zeitgenossen wahrnimmt und zielstrebig seinen eigenen Weg sucht.
Haring reflektiert hier die eigene Entwicklung - die von Matisse, der altägyptischen Hieroglyphenkunst, Alechinsky und Leger ebenso beeinflußt ist wie von den Möglichkeiten moderner Kommunikationsmittel.
Eine weitere Quelle für Harings Kunst ist die Sexualität: seine Malerei, sagt er, sei sexuelle Energie, übertragen in eine andere Form.
Harings Tagebücher sind vieles: Werkstattjournal und Ort der Reflexion, Notizbuch und Dokumentation einer weltweiten Erfolgsstory, schillernder Spiegel der (Pop- und Jugend) Kultur der achtziger Jahre, und auch Auseinandersetzung mit Homosexualität und Aids. Haring begegnet der Krankheit mit einer unglaublich vitalen Arbeitswut — der Leser sieht ihn rastlos von New York nach Paris und Japan fliegen, immer von einem Projekt zum nächsten.
Harings Tagebücher beeindrucken durch ihre lebhafte, vielerorts witzige Unmittelbarkeit und Zeitgenossenschaft ebenso wie durch den Ernst, der aus den — oft knappen — Notaten über Kunst, Leben und Sterben spricht.
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