Irving .:. Werden und Wandlungen des Bergsteigens

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Irving, R. L. G., Werden und Wandlungen des Bergsteigens. Wien 1949.
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Irving, R. L. G.,
Werden und Wandlungen des Bergsteigens. Wien: A. Holzhausen, 1949. XV, 343 Seiten mit 21 Bildtafeln, 7 Zeichnungen und Kartenskizzen. Halbleinen mit Schutzumschlag. 4to.
* Deutsch von Paul Kaltenegger. - Schwache Gebrauchsspuren, Schnitt etwas stockfleckig, Bogen 10 (S.147ff.) gelockert und dadurch im Schnitt vorstehend.
Bestell-Nr.155942
Irving | Geogr Berge | Bergsteigen | Alpinismus | Alpinistik | Mountaineering

R. L. G. Irving: Werden und Wandlungen des Bergsteigens Nach langer Zeit wieder einrnal, ein Buch eines englischen Bergsteigers in deutscher und, das sei gleich vermerkt, vorzuglicher tibersetzung. Der in englischen und ebenso in auslAndischen Bergsteigerkreisen bestens bekannte R. L. G. Irving hat es unternommen, das Werden und die Wandlungen des Bergsteigens einer Betrachtung zu unterziehen, die in gleichen MaLien auf Geschichte, Technik und Ethik des Bergsteigens eingeht. Auch Leser, die die englische Sprache nicht beherrschen, werden aus dem Wortklang des Originaltitels „The Romance of Mountaineering", den Kiang jener Liebe heraushoren, mit der dieses Buch geschrieben ist. In einer Auswahl von Ereignissen, wie sie nur von einem Menschen getroffen werden kann, der wirklich Bergsteiger ist, der die Geschichte des Bergsteigens und seine Entwicklung genau so kennt, wie er seine Technik beherrscht und von seiner Ethik durchdrungen ist, fiihrt uns der Verfasser das Werden und die Wandlungen des Bergsteigens vor Augen. — Wenig erfahren wir von ihm selbst, daftir aber urn so mehr von den Bergen und jenen Menschen, aus deren Leben sie einfach nicht wegzudenken sind .und deren Geschick mit ihnen unloslich verbunden ist. In groBen, meisterhaft gezeichneten Bildern zieht die Entwicklung des Bergsteigens an unseren Augen vorbei. Wir erleben die erste Ersteigung des Mount Aiguille im Dauphine im Jahre 1492, dem Jahr der Entdeckung Amerikas, die Eroberung des Mont Blanc, der Jungfrau, des Matterhorns und werden eingeftihrt in die Geschichte des Kampfes um die höchsten Berge der Welt, um den Mount Everest, den Kanchenjunga und den NangaParbat. Ebenso vollendet wird uns das Werden der alpinen Technik, der künstlichen Hilfsmittel und der durch diese ermöglichten Höchstleistungen in Fels und Eis gezeigt. Die Schilderung der Durchsteigung der Nordwestwand der Skrlatica, der Ersteigung des Montasch über den Drachengrat und über die Nordwand, der Unternehmungen in der Nordwand des Triglav, der Fahrten in den berühmtesten Wänden des Wilden Kaisers und in den Aiguilles des Mont Blanc sind Meisterwerke alpiner Darstellung, die außerdem noch der gewiß nicht zu verachtende Reiz eines echten, verhaltenen englischen Humors auszeichnet. Was Irving über die innere Einstellung des Menschen zum Berg und über sein Tun auf diesem sagt, ist zweifellos das Wertvollste, was wir seit langer Zeit zu hören be' kommen. Mag auch der eine oder andere Leser eine grundsätzlich andere Einstellung zu Dingen wie „Mechanisierung des Bergsteigens" und „Kult der Gefahr" haben und nicht immer mit allem einverstanden sein, was Irving darüber zu sagen hat, keinen wird es geben, der nicht gezwungen wird, sich selbst mit den angeschnittenen Probleinen auseinanderzusetzen. Die Abschnitte „Volkscharakter im Spiegel der Berge", „Bergsteigen außerhalb der gewöhnlichen Jahreszeiten" und vor allem jene über das „Alleingehen" und über die „Einstellung zu den Bergen", gehören unbestreitbar zu dem Besten, was hierüber jemals geschrieben wurde. So vermittelt dieses Buch wie kein zweites einen Gesamtüberblick über das Werden und die Wandlungen des Bergsteigens von seinen Anfängen bis zu den Fahrten sechsten Grades; seine Sprache aber könnte fast dazu verleiten, es in Anlehnung an den Originaltitel, als den Roman, und zwar den Herzensroman, des Bergsteigens zu bezeichnen.
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