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Schiess .:. Malerei

156018
Schiess, Adrian, Malerei. Nürnberg 2001.
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Description
Schiess, Adrian,
Malerei. Nürnberg: Verlag für Moderne Kunst, 2001. 86 Seiten mit Abbildungen und Literaturverzeichnis. Kartoniert (Klappenbroschur). 4to. 515 g
* Ausstellung vom 16. März bis 6. Mai 2001. Neues Museum, Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg. Katalog: Melitta Kliege und Adrian Schiess.
Bestell-Nr.156018 | ISBN: 3-933096-47-2
Schiess | Malerei | Kunstausstellung | Ausstellungskatalog

Vorwort
Wie können wir die Offenheit wahren, an der uns gelegen ist? Adrian Schiess arbeitet mit hoher Konsequenz an einem Konzept von Malerei, das sich mit gleicher Genauigkeit den grundsätzlichen und theoretisch formulierbaren wie den flüchtigen Aspekten dieser Kunst widmet. Das wollen wir erlebbar machen, ohne vorschnell einzuordnen und ohne uns sogleich auf unverrückbare Kategorien festzulegen. Mit seinen Flachen Arbeiten, jenen monochromen Tafeln, die er nicht wie Gemälde an der Wand, sondern flach über dem Boden schwebend ausgestellt hat — zuletzt 1998 im architektonisch besonderen Kunsthaus Bregenz —, ist Adrian Schiess zum Maler der Farboberfläche und ihrer sich jeder eindeutigen Wahrnehmung entziehenden Erscheinung geworden. Inzwischen aber hat er sich an der Cöte d'Azur niedergelassen und ringt mit dem Blick aus seinem Fenster. Das Thema Malerei ist offensichtlich unerschöpflich und lässt sich nicht in den vier Wänden des Ateliers und der Galerie einsperren. Die Außenwelt macht sich übermächtig bemerkbar. Unser Medium, solchen Fragen nachzugehen, ist die Ausstellung. Sie steht an erster Stelle.
Mit dieser Ausstellung verfolgen wir im speziellen Falle zwei Ziele: neben unsere Sammlung, in der das Tafelbild mit seiner ständigen Selbstbefragung ein zentrales Thema ist, für eine gewisse Zeit in großer Ausführlichkeit die neuen Bilder von Adrian Schiess zu hängen, in denen wir eine Erneuerung traditionellster malerischer Bemühungen sehen, und die inszenatorischen Möglichkeiten eines besonders schönen Ausstellungssaales auszukosten. Die vier Wände und das Oberlicht dieses Saales sind unser Angebot, aus dem Adrian Schiess die erste umfassende Präsentation seiner neuen Malerei entwickelt hat. Und neben diese Ausstellung stellt Adrian Schiess diesen von ihm selbst als Künstlerbuch gestalteten Katalog. Wir freuen uns sehr und danken Adrian Schiess aufs herzlichste.
Den Anstoß zur Ausstellung verdanken wir Melitta Kliege, die als Gesprächspartnerin des Künstlers an allen Vorbereitungen beteiligt war und für diesen Katalog eine kluge Betrachtung über den Maler Adrian Schiess geschrieben hat. Als zweiten Autor konnten wir Max Wechsler gewinnen, der mit Adrian Schiess und seiner Kunst seit vielen Jahren aufs engste vertraut ist. Beiden danke ich — auch im Namen des Künstlers — sehr herzlich. Für finanzielle Förderung der Ausstellung danken wir der schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia. Weiterer Dank für Rat und Tat gilt Susanna Kulli in Sankt Gallen und Rosemarie Schwarzwälder in Wien sowie Christian Tobler und TBS Identity in Zürich.
Lucius Grisebach
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