Heidrich .:. Die altdeutsche Malerei

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Heidrich, Ernst [Hrsg.], Die altdeutsche Malerei. 200 Nachbildungen. Jena 1941.
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Heidrich, Ernst [Hrsg.],
Die altdeutsche Malerei. 200 Nachbildungen. 31.-40. Tausend. Jena : Diederichs, 1941. 277 Seiten mit Abbildungen. Leinen mit Schutzumschlag. 4to. 277 x 195 mm. 1043 g
* Mit geschichtlicher Einführung und Erläuterungen von Ernst Heidrich. Neubearbeitet von Hans Möhle. - Schutzumschlag Gebrauchsspuren und mit kleinen Rissen.
Bestell-Nr.157958
Heidrich | Malerei | Painting | Kunstgeschichte | Altdeutsche Malerei

VORWORT
ERNST HEIDRICH gebührt das Verdienst, zum erstenmal die Meisterwerke altdeutscher Malerei in einem größeren Zusammenhange sichtbar gemacht und damit das Verständnis für ein Gebiet deutscher Kunst geweckt zu haben, das bis dahin nur allzuoft stiefmütterlich behandelt war. Was meist dem Bereich einer spezialwissenschaftlichen Forschung verborgen geblieben, wurde von ihm erst recht eigentlich einer größeren Allgemeinheit erschlossen. Der Weg, den er dabei beschritt, erwies sich als sehr erfolgreich: durch die Fülle der Anschauung zu wirken, die einen wirklichen Überblick über die wesentlichsten malerischen Leistungen in technisch einwandfreien Reproduktionen vermittelt. Nur so erschien es ihm möglich, über die Kenntnis aufschlußreicher Details hinaus einen Gesamteindruck jener künstlerischen Kräfte zu geben, die die altdeutsche Malerei bestimmen.
Das Werk gerade heute, in den Tagen gewaltigster völkischer Kraftanspannung, neu aufzulegen, erschien allen Beteiligten als Ehrenpflicht. Ist es doch gerade der eigentliche Sinn des Heidrichschen Werkes, nicht allein Freude an jener in ihrer Innigkeit so gefühlsstarken, in ihrer Vielfalt so bunten malerischen Welt zu wecken, sondern damit zugleich zu den Wurzeln nationaler Kunstübung hinzuführen, das Unvergängliche völkischer Kunstleistung über alle stofflichen Begrenzungen hinaus herauszustellen. Dem Kunstfreund wird damit ein Buch wieder zugänglich gemacht, das man als eine bereits klassisch gewordene Darstellung altdeutscher Malerei bezeichnen kann, dem deutschen Volk aber wird hier das Werk seiner alten Meister in eindringlicher Form wieder vor Augen geführt und gedeutet.
Bei der Durchsicht des Buches erwiesen sich nur wenige Änderungen als notwendig. Als die erste Auflage im Jahre 1909 erschien, stand die Erforschung der altdeutschen Malerei noch in ihren Anfängen. Obwohl sich seitdem das Bildmaterial über das damals Bekannte und allgemein Zugängliche hinaus beträchtlich erweitert hat und manche Künstlerpersönlichkeit jetzt deutlicher in Erscheinung tritt, konnte der einführende Text von Ernst Heidrich bei der Neubearbeitung nahezu unverändert übernommen werden. Wesen und Wachstumsgesetze der altdeutschen Malerei hatte der uns viel zu früh durch den Weltkrieg entrissene Gelehrte schon damals klar erkannt und in klassischer Gültigkeit darzustellen verstanden. Um die eindrucksvolle Geschlossenheit und persönliche Eigenart dieser darstellerischen Leistung Heidrichs möglichst unversehrt zu erhalten, wurde ' auch davon abgesehen, sie an derjenigen Stelle zu erweitern, wo die neuere Forschung im Grundsätzlichen über Heidrich hinausgekommen ist: die niederdeutschen Meister Westfalens und des Niederrheins seit 1450 wurden nicht mit aufgenommen, sondern bei Heidrichs „Altniederländischer Malerei" belassen. Die Veränderungen der neuen Auflage beschränken sich im wesentlichen auf die Erläuterungen am Schluß des Buches. Sie wurden, um sie auf den Stand der heutigen Forschung zu bringen, gründlichst überarbeitet. Einige wenige von den 200 Abbildungen mußten aus wissenschaftlichen Gründen durch solche von anderen Bildern ersetzt werden, die in der Mehrzahl zu Heidrichs Zeiten noch unbekannt oder unerkannt waren und unsere Anschauung von Persönlichkeit und Leistung ihrer Meister wesentlich veränderten oder erweiterten. Wenn Bilder nach 1909 durch Restaurierung eine entscheidend neue Gestalt bekamen, wurden die Abbildungen durch neue Aufnahmen, die nach der Restaurierung gemacht wurden, ersetzt. Die Beschriftungen des Bildteils mußten überarbeitet und dabei einige Meisternamen und zahlreiche Standortsangaben korrigiert werden. Die Erläuterungen zu den ganz neu in den Bildteil aufgenommenen Gemälden wurden denen Heidrichs nach Form und Inhalt angepaßt. Überhaupt war es das Bestreben des Bearbeiters, die Eigenart der Heidrichschen Kommentierung bei der überarbeitung der Erläuterungen so weit wie möglich zu bewahren. Änderungen bzw. Ergänzungen fanden in der Regel nur da statt, wo es sich um sichere neue Resultate der kunsthistorischen Forschung und um konkrete Daten und Geschehnisse handelt. Ästhetische Werturteile und persönliche Anschauungen Heidrichs blieben unverändert bestehen.
Möge das Buch nunmehr auch in seiner neuen Form dazu beitragen, das Verständnis für die unvergänglichen Leistungen altdeutscher Malerei zu vertiefen!
Hans Möhle.
ALPHABETISCHE ÜBERSICHT
Abb.
ALTDORFER, Albrecht 144—155
BALDUNG, Hans 122—129
BECK, Leonhard 175
BREU, Jörg 176—177
BURGKMAIR, Hans 168—174
CRANACH, Lucas 157—167
DÜRER, Albrecht 92—113
FRANCKE (Meister Fr.) 8—11
FRIES, Hans
FRUEAUF, Rueland (der Ältere) .. 70—71
GRÜNEWALD, Matthias 132—143
HERLIN, Friedrich
HOLBEIN, Hans (der Ältere) 180—187
HOLBEIN, Hans (der Jüngere) 188—200
HUBER, Wolf . 156
KULMBACH, Hans Suess von 114—117
LAIB, Konrad 38
LOCHNER, Stephan 12—17
MAIR VON LANDSHUT 80
MANUEL, Nikolaus M. Deutsch 130—131

MEISTER:
des Augustineraltars 90-—91
des Hausbuchs 50—52
des Landauer Altars 86
der Landsberger Geburt Christi (Augsburg) 34—35
von Meßkirch (z Jörg Ziegler) 120—121
mit der Nelke
Oberrheinischer um 1410—20
Oberrheinischer um 1420
des Sterzinger Altars 39—41
des Tucher-Altars 36—37
der Ulrichslegende 64—65
Unbekannter vom Bodensee um 1480 .. 53
der heiligen Veronika
von 1445 (Basel) 28—29

MONOGRAMMIST RF. 89
MOSER, Lucas
MULTSCHER, Hans 30—33
PACHER, Michael .. 72—79
PLEYDENWURFF, Hans .. 82—85
POLLAK, Jan . 80—81
SCHAFFNER, Martin 178—179
SCHÄUFELEIN, Leonhard 118—119
SCHONGAUER, Martin 48—49
SCHÜCHLIN, 45—47
STRIGEL, Bernhard 58—63
WITZ, Konrad . 18—27
WOLGEMUT, Michael 87—88
ZEITBLOM, Bartholomäus 54—57
ZIEGLER, Jörg Meister von Meßkirch) 120—121
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