Berger, Ernst,
Böcklins Technik. München: Callwey, 1906. IX, 174 Seiten mit einer Abbildung und Register. Halbpergament mit Rückenschildchen und Farbkopfschnitt. 210 x 147 mm.
* Sammlung maltechnischer Schriften, 1. - Mit dem Bildnis des Meisters nach einem Relief von S. Landsinger. - Einband leicht berieben, Name auf dem Vortitelblatt.
Bestell-Nr.161679
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Arnold Boecklin
Inhaltsangabe
Vorwort
I. Persönliche Erinnerungen
Gespräche mit Böcklin über seine Technik. – Letztes Gespräch.
II. Uebersicht über die Quellen für Böcklins Technik
Die Böcklin-Literatur. – Erste Schaffensperiode. – Mittlere Schaffensperiode. – Letzte Periode.
III. Kritik der Quellen für Böcklins Technik
Schicks Tagebuchaufzeichnungen. – Allerlei Widersprüche. – Ungenauigkeiten der Rezepte. – Einzelne Fehler.
IV. Art des Schaffens. Einfluss auf die Technik und Koloristik
Floerke über Böcklins Schaffen. – Entstehung des Bildes. – Skizzen. – Koloristik. – Farbendisposition.
V. Technik der ersten Periode. Malerei mit Oelfarben auf getöntem Grunde. Kopaivabalsam
Getönte Gründe. – Zweck des getönten Grundes. – Gebrauch von Kopaivabalsam. – Technik der „Wiesenquelle“.
VI. Technische Versuche des zweiten römischen Aufenthaltes. Tempera und Leimfarbe
Untermalung mit Tempera. – Eitempera des Cennini. – Malerei mit Leimfarbe.
VII. Weitere technische Versuche des zweiten römischen Aufenthalts. Wachsmalerei und Wachsfirnis
Punisches Wachs (Wachseife). – Versuche mit Wachsfirnis. – Die antike „Ganosis“. – Technik der ersten „Villa am Meer“. – Gefahren der Harzmalerei. – Weihrauch und Sandarak. – Harzfarbe und Wachsfirnisüberzug.
VIII. Versuche in antiker Enkaustik
Böcklins Erklärung der Technik. – Enkaustik des „Sappho“. – Erhaltung des Sapphobildes. – Die altägyptischen Mumienbildnisse.
IX. Die Baseler Fresken und die pompejanische Wandmalerei
Fresken im Sarasinschen Gartenhaus. – Die Musemsfresken. – Führung der Arbeit. – Allerlei Schwierigkeiten. – Notwendigkeit von Retuschen. – Vitruvs Anweisungen. – Technik der pompejanischen Malerei. – Böcklins Glättungsversuche.
X. Technik während des zweiten Münchener und des Florentinischen Aufenthalts. Temperamalerei und Firnisfarbe
Tempera und Firnisfarbe. – Die Münchener Zeit. – Lenbachs Technik. – Die Florentiner Periode. – Übergang zur Firnisfarbe. – Malerei mit „Firnisfarbe“. – „Spiel der Wellen“.
XI. Züricher Zeit. Aufgeben der Firnisfarbe
Kirschharztempera des Theophilus. – Technik von 1887 und 1888. – Theophilus Presbyters Rezept für Kirschharztempera. – Magere und fette Tempera. – Oeltempera (Emulsion). – Kirschgummi-Emulsionen. – Albert Weltis Notizen.
XII. Letzte Periode. Die alten Meister. Florenz und San Domenico
Die „alten Meister“. – Technik der letzten Zeit.
XIII. Technische Einzelheiten. Grundierung der Leinwand und der Holztafeln. Böcklins Palette
Leinwandgrundierung. – Bereitung der Holztafeln. – Auswahl der Farben. – Farbenliste der römischen Zeit. – Farben für Freskomalerei. – Farbenliste der Züricher Zeit. – Farbenbereitung.
XIV. Erhaltung der Bilder. Schlussbemerkungen
Angebliche Schäden. – Die Bilder der Schackgalerie. – Jetziger Zustand. – Mit Firnisfarbe gemalte Bilder. – Mit Tempera gemalte Bilder. – Böcklins technische Kenntnisse. – Zauberkraft der Farbe.
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