Staiger .:. Schwaebische Kunde aus drei Jahrhunderten

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Staiger, Emil [Hrsg.], Schwäbische Kunde aus drei Jahrhunderten. Tübingen 1958.
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Staiger, Emil [Hrsg.],
Schwäbische Kunde aus drei Jahrhunderten. Tübingen: Wunderlich, 1958. 383 Seiten. Leinen mit Farbkopfschnitt und Schutzumschlag. 464 g
* Aufsätze und Dichtungen von Bengel, Oetinger (und anderen Theologen), Kepler, Schubart, Schiller, Hegel, Schelling, Kerner, Uhland, Mörike, Vischer, Speidel. Hesse, Isolde Kurz u.a.
Bestell-Nr.157563
Staiger | Germanistik | Anthologien | Schwaben

Schwäbische Kunde heißt jenes bekannte Uhlandsche Gedicht von dem wackeren Schwaben, der sich, zu Kaiser Rotbarts Zeiten, vor den Türken nicht fürchten wollte. Auch in diesem Lesebuch ist vom aufrechten Sinn der Schwaben die Rede, aber mehr noch von ihrer schöpferischen Leistung, von der Kühnheit ihrer Ideen, von ihrem Mut zum Bekenntnis. »Spiegelung abendländischer Tradition in einem engbegrenzten Raum«, will es eine Ahnung von der Fülle und Dichte des schwäbischen Geistes vermitteln, wie er sich während dreier Jahrhunderte in seinen bedeutendsten Vertretern offenbart hat. Von Kepler bis Heuss und Haering spannt sich der Bogen der Prosabeiträge, er umschließt die pietistische Bewegung und die historische Schule des 19. Jahrhunderts, Aufklärung und Spätromantik, Sturm und Drang und modernes naturwissenschaftliches Denken — und dennoch spürt der Leser das Einheitliche in der Vielfalt, die verborgene Harmonie, die im schwäbischen Erbe, im Herkommen aus der gleichen geistigen Landschaft, in der Prägekraft des überschaubaren geographischen Bezirks wurzelt.
Emil Staiger, Ordinarius für Germanistik in Zürich und mit Schwaben von Kindheit auf eng verbunden, besorgte die Auswahl und stellte den Texten biographische und interpretierende Einleitungen voran. Auf kleinem Raum erfaßt er Person und Werk der neunundzwanzig Autoren in ihrer Eigenart, ihre Stellung in der Entwicklung des Denkens und Fühlens; Kennern und Liebhabern, an die sich dieses Buch richtet, überbringt er schwäbische Kunde als ein wesentliches Kapitel europäischer Geistesgeschickte, dessen Reichtum an Lebensstoff und Weltgehalt auch den überraschen wird, der sich in diesem Bereich zu Hause glaubt.
INHALT
Geleitwort
Johannes Kepler • Discurs von der großen Conjunction und
allerlei vaticiniis über das 1623. Jahr 13
Johann Albrecht Bengel • Über die Offenbarung Johannis 32
Friedrich Christoph Oetinger • Bekenntnisse...... .. 43
Christoph Martin Wieland • Was ist Wahrheit? 55
Christian Friedrich Daniel Schubart • Die Verhaftung .. 65
Ludwig Timotheus Spittler • Die Jugend des Herzogs
Christoph 75
Friedrich Schiller • Was heißt und zu welchem Ende studiert
man Universalgeschichte? Eine akademische Antrittsrede 83
Friedrich Hölderlin • Athen 100
Georg Wilhelm Friedrich Hegel Aus den Theologischen
Jugendschriften .. 112
Friedrich Wilhelm Josef Schelling • Die Vergangenheit 124
Adam Karl August Eschenmayer • Die satanische Macht .. 135
Justinus Kerner • Bilder aus Ludwigsburg
Ludwig Uhland • Erklärung der Heldensage. Das Ethische 155
Gustav Schwab • Weinsberg und die Weibertreu.. 169
Friedrich List • Das deutsche Eisenbahnsystem.. 179
Ludwig Amandus Bauer • Aus Briefen an Mörike . 194
Eduard Mörike • Aus Briefen an Luise Rau 207
Wilhelm Waiblinger • Über das St. Carlinotheater in Neapel 220
Gustav Pfizer • Luthers Welt* und Lebensansicht . 230
Friedrich Theodor Vischer • Über Plastik und Malerei.. .. 248
David Friedridl Strauß • Klosterleben 256
Hermann Kurz • Brief an Mörike 275
Eduard Zeller • Über den Charakter der griechischen
Philosophie . 281
Julius Robert Mayer • Lebensabriß . 295
Ludwig Speidel • Ludwig Uhland 301
Isolde Kurz • Obereßlingen. 309
Hermann Hesse • Kindheit des Zauberers 327
Theodor Heuss • Graf Reinhard .. 349
Theodor Haering • Auf der Lichtenberger Höhe 363
Anmerkungen 380
Nachweise 383
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