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Yourcenar .:. Ich zaehmte die Woelfin

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Yourcenar, Marguerite, Ich zähmte die Wölfin. Die Erinnerungen des Kaisers Hadrian. Stuttgart 1977.
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Yourcenar, Marguerite,
Ich zähmte die Wölfin. Die Erinnerungen des Kaisers Hadrian. 106. - 108. Tausend. Stuttgart : Deutsche Verlags-Anstalt, 1977. 328 Seiten. Pappband (gebunden) mit Schutzumschlag.
* Mémoires d'Hadrien, aus dem Französischen von Fritz Jaffé.. - Schutzumschlag lichtrandig.
Bestell-Nr.157695 | ISBN: 3-421-01788-3 | 978-3-421-01788-8
Yourcenar | Franzoesische Literatur | Autobiographie | Memoiren | Hadrian | Hadrian Publius Aelius | Alte Geschichte | Altertum | Antike | Imperium Romanum

Kaiser Hadrian hat in den zwanzig Jahren seiner Regierung (117 bis 138 nach Christus) dem Römischen Weltreich auf der Höhe seiner Macht eine Epoche des Friedens und des Gleichgewichts geschenkt. Der römische Charakter, dessen nüchterne Kraft, dessen Drang zur Ausbreitung im Irdisch-Realen sich in der Kapitolinischen Wölfin verkörpert, gewann unter seiner Herrschaft eine reinere und höhere Form, gezähmt und verwandelt durch den Geist Griechenlands. Daß diese Verwandlung unmittelbar von der Person Hadrians ausgeht, daß er selbst als Mitte des beruhigten Erdkreises erscheint, hat die Nachgeborenen immer wieder mächtig zu ihm hingezogen. Goethe bekannte, er habe gewiß schon einmal unter Hadrian gelebt, so sehr empfand er sich diesem ordnungs- und friedenstiftenden Geist zugehörig. In einer ähnlichen Verbundenheit, einer liebenden Einfühlung in das innerste Wesen ihres Helden, hat Marguerite Yourcenar ihr Buch geschrieben. „Es ist jenes Wunder geschehen, daß wir authentische Memoiren vor uns zu haben vermeinen. Die Verfasserin bewegt sich in vollkommener Natürlichkeit auf derselben Ebene wie Hadrian", so urteilte ein Kritiker in der Welt. „Die Autorin wird zum Medium, sie benützt ihre tiefe Kenntnis der Epoche, ihr alle Einzelgebiete umfassendes Wissen, um den Kaiser selbst vernehmlich zu machen, ihm eine Stimme zu verleihen, die über die Jahrhunderte hinweg mit verhaltener Eindringlichkeit an unser Ohr dringt." „Marguerite Yourcenar — nicht nur hierin Ricarda Huch ähnlich —ist ebensowohl Historikerin vom Fach wie Dichterin . . . Die Aufgabe, wissenschaftlich und künstlerisch zugleich, ist : den Kaiser das sagen zu lassen, was er als Mensch des 2. nachchristlichen Jahrhunderts wirklich über seine Regierung und sein Privatleben gesagt haben könnte. Eine Aufgabe, deren Schwierigkeiten nach mehreren Richtungen fast unermeßlich waren und die nur in einer ganz singulären Meisterschaft bewältigt werden konnte." C. E. Lewalter, Die Zeit Deutsche VerlagsAnstalt Schutzumschlag Reinhard Denninger
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