Gold / Fizdale .:. Misia

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Gold, Arthur und Robert Fizdale, Misia. Muse, Mäzenin, Modell. Das ungewöhnliche Leben der Misia Sert. Bern, München 1981.
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Gold, Arthur und Robert Fizdale,
Misia. Muse, Mäzenin, Modell. Das ungewöhnliche Leben der Misia Sert. 2. Auflage. Bern, München: Scherz, 1981. 400 Seiten mit Abbildungen und Register. Pappband (gebunden) mit Schutzumschlag. 634 g

Bestell-Nr.157932
Gold Fizdale | Theater | Literaturwissenschaft allgemein | Kunstgeschichte | Biographien Literatur | Misia Sert

Der bekannte Schriftsteller und Diplomat Paul Morand hat sie einmal mit dem Obelisk auf der Place de la Concorde verglichen, dem Wahrzeichen im Herzen von Paris, das jedoch aus einem fernen Land stammt.
Auch Misia, die in St. Petersburg geborene Tochter eines angesehenen polnischen Bildhauers, war für das Paris der Belle Epoque und bis in die zwanziger und dreissiger Jahre hinein ein •Wahrzeichen«, das wohl einmalig gewesen ist. Angezogen von ihrem Charme, ihrer Schönheit und Intelligenz, verkehrten in ihrem Haus alle bedeutenden Künstler ihrer Zeit
Misia hatte zeit ihres Lebens Mittel genug, um Mäzenin zu sein —mit einer Großzügigkeit, die ihrer Herzenswärme entsprang. Sie hatte Intelligenz und Intuition, um Muse zu sein, und das anziehende Äussere und die Ausstrahlung, um vielen Malern als Modell zu dienen.
Durch ihren ersten Ehemann, Thadee Natanson, den • Herausgeber der Revue blanche, der angesehensten Zeitschrift für Kunst und Kultur, kam sie mit Schriftstellern (Mallarme, Valery, Proust), Malern (Renoir, Bonnard, Vuillard, ToulouseLautrec) und Musikern (Faure, Debussy, Satie) zusammen, die zu ihrem Freundeskreis zählten und ihr in
vielen Werken ein unsterbliches Denkmal setzten. Ihre zweite Ehe mit Alfred Edwards, einem schwerreichen Finanzmann mit künstlerischen Neigungen, brachte sie in Theater- und Halbweltkreise. Ihr dritter Mann, der spanische Maler JoseMaria Sert, war die wirkliche Liebe ihres Lebens. Mit ihm, der glänzende Beziehungen zur reichen Aristokratie hatte, wurde sie die größte Förderin und enge Vertraute von Diaghilew und der Ballets Russes.
Zu ihrem Kreis gehörten auch Leon Bakst, Picasso, Cocteau, Strawinsky, Ravel und alles, was nach dem Ersten Weltkrieg die künstlerische Szene in Paris maßgebend prägte. Nicht zuletzt .entdeckte. Misia auch Coco Chanel, die ihre engste Freundin (und Rivalin) wurde.
Faktenreicher und vollständiger als die Erinnerungen, die Misia erst im Alter diktiert hat und in denen sie manches verschwieg oder verschweigen mußte (wie das wiederentdeckte aufschlußreiche Kapitel über Coco Chanel), präsentiert sich diese brillante erste Biographie zweier amerikanischer Autoren. Sie sind in Paris den Spuren Misias nachgegangen und konnten reichlich aus bisher unerschlossenen mündlichen und schriftlichen Quellen schöpfen. So schufen , sie ein Porträt, wie es lebendiger, anziehender und unterhaltender kaum sein könnte.
Inhalt
Prolog • 7
Misia 13
1872-1893
Madame Natanson • 45
1893-1898
Madame Edwards • 97
1899-1909
Misia, Sert und Diaghilew • 155
1909-1917
Nladame Sert • 259
1918-1930
Misia 323
1931-1950
Epilog • 363
Auf der Suche nach NIisia
Dank 375
Anmerkungen • 377
Literaturverzeichnis • 385
Zeittafel • 389
Personenregister • 393
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