Morgenstern .:. Ein Sommer

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Morgenstern, Christian, Ein Sommer. Verse. Basel 1971.
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Morgenstern, Christian,
Ein Sommer. Verse. Basel : Zbinden, 1971. 74 Seiten mit einer Abbildung als Frontispiz. Leinen. 209 x 130 mm. 158 g
* Sämtliche Dichtungen; Teil I, Band 4. - Aus mitteleuropäischem Geistesleben. Nach der Ausgabe von 1900 herausgegeben von H.O. Proskauer.
Bestell-Nr.158424
Morgenstern | Deutsche Literatur | Lyrik | Gedichte | Poesie

Aus dem NACHWORT DES HERAUSGEBERS Das vierte Bändchen der Lyrik Christian Morgensterns, «Ein Sommer» — «Verse», wie er unter den Titel setzte —, entstand im Frühling und Sommer des Jahres 1898 in Norwegen. — Für die deutsche Ausgabe der Werke Henrik Ibsens, die einzige die der Dichter autorisiert hatte, im Verlag S. Fischer, Berlin, hatte Paul Schlenther, einer der Initianten dieser Ausgabe, den siebenundzwanzigjährigen Morgenstern als Übersetzer, namentlich der Versdramen und der Gedichte Ibsens, ausersehen. Morgenstern hatte zugesagt und arbeitete sich mit großer Energie in die ihm noch fremde Sprache ein. (Siehe Abteilung III: «Übersetzungen»). Am 8. Mai war er nach Norwegen aufgebrochen, um im Lande Ibsens an den Übersetzungen zu arbeiten. Dort lernte er die einige Jahre jüngere Dagny Fett kennen, mit der ihn bald eine innige Liebe verband. Sie entstammte einer schwedischen in Norwegen lebenden Familie. Ihr ist das Buch mit den Worten «Der's gehört» gewidmet. Schon Ende August schrieb er nach Deutschland: «Meine nächste Liedersammlung, diesmal vorwiegend Lieder, wird ein Intermezzo wie ein Stück blauer Himmel bilden. Sie stammt aus diesem Frühling und Sommer und ist gewiß das einfachste von allem Bisherigen.» — An diesen «Liedern» war aber, mitbedingt durch die landschaftliche Umgebung in der er lebte, das malerisch sehende Auge des Dichters stark beteiligt. In einem anderen Briefe aus Norwegen heißt es, er sei «... ein leidenschaftlicher Beobachter, ganz Glück reinen Schauens. überhaupt der Maler in mir! Der ist meine eigentliche Seele, nach wie vor. Ich ertrinke manchmal fast in den zahllosen Wirkungen der Natur auf mich .. .» Von diesen Eindrücken zeugen die Verse unter den Titeln «Vormittag-Skizzenbuch», «Abend-Skizzenbuch», «Farbenglück» und andere. […]
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