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Kretzen .:. Die Souffleuse

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Kretzen, Friederike, Die Souffleuse. Roman. Zürich, Frauenfeld 1989.
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Description
Kretzen, Friederike,
Die Souffleuse. Roman. Zürich, Frauenfeld : Nagel und Kimche, 1989. 136 Seiten. Leinen mit Schutzumschlag. 195 x 120 mm.

Bestell-Nr.158745 | ISBN: 3-312-00141-2 | 978-3-312-00141-5
Kretzen | Deutsche Literatur

Klara: allabendlich steigt sie in den Keller unter der Bühne hinab, nimmt ihren Platz im Souffleusenkasten ein: dem Spiel auf der Bühne zugewandt, auf den vorschnellen Atem der Schauspieler lauschend, jedes Steckenbleiben vorausahnend, um rechtzeitig einsagen zu können. Doch sie hat das Stück allzu oft verfolgt. Ihre Gedanken schweifen ab: zurück in die Kindheit, zu den Männern, die sie gekannt hat, all den gescheiterten Lieben, dem verfehlten Leben ...
Mit Selbstironie und großer Nüchternheit redet hier eine, die sich selbst domestiziert hat, bis sie so geworden ist, wie ihre Rolle es verlangt: ein Wesen im Hintergrund, das unsichtbar die Fäden hält, damit das Geschehen auf der Bühne seinen Gang nehmen kann.
Friederike Kretzen schreibt mit Witz und Ironie. In ihrem Erstlingsroman ist ihr eine Metapher für weibliche Existenz gelungen: domestiziert, im Besitz der Wahrheit, aber unfähig, sie für sich selber zu nutzen.
Friederike Kretzend wurde 1956 in Leverkusen geboren; schon wahrend ihres Studiums von Soziologie und Ethnologie begann sie, eine Theatergruppe aufzubauen. Nach dem Studienabschluß arbeitete sie zunächst als Regieassistentin am Stadttheater Gießen, später als Dramaturgin am Bayrischen Staatstheater in München. Seit 1983 lebt sie in Basel.
Essays von Friederike Kretzen erschienen bei Matthes & Seitz; Kurzgeschichten wurden u. a. von manuskripte, Wespennest, Konkursbuch und der Neuen Zürcher Zeitung veröffentlicht. Die Souffleuse, ihr erster Roman, ist Teil einer geplanten Trilogie »Frauen ohne Männer. Das Buch wurde noch vor Erscheinen mit dem neugeschaffenen Literaturpreis des Migros-GenossenschaftsBundes ausgezeichnet, seine Autorin an den Solothurner Literaturtagen als literarische Entdeckung begrüßt.
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