Gorki, Maxim,
Die Mutter. Roman in zwei Teilen. Basel, Zürich: Mundus-Verlag, 1945. 2 Teile in einem Band, 476 Seiten. Broschiert mit Schutzumschlag. Kleinoktav. 172 x 107 mm.
* Erbe und Gegenwart, Nr. 10. - Schutzumschlag lichtrandig und mit Rissen.
Bestell-Nr.161548
Gorki |
Russische Literatur
Maxim Gorki: Der Roman Die Mutter wurde erstmals 1906/07 in englischer Übersetzung veröffentlicht und 1907 in russischer Originalfassung herausgegeben. Er handelt von dem revolutionären Kampf des Arbeiters Pawel und der damit verbundenen politischen Bewusstseinsbildung seiner Mutter Pelageja Nilowna. Das Werk gilt als der erste und einer der wichtigsten Romane des Sozialistischen Realismus.
Im ersten Teil wird das harte Leben der Arbeiterfrau Pelageja Nilowna geschildert, die unter ihrem gewalttätigen Ehemann leidet. Der zweite Teil beschreibt die Entwicklung ihres Sohnes Pawel hin zur Führungskraft der sozialdemokratischen Partei in seiner Vorstadt. Nach der Verhaftung Pawels übernimmt die Mutter sein Werk, unterstützt ihn aktiv und wird schließlich selbst verhaftet, nachdem sie ein revolutionäres Flugblatt verteilt hat.
Der Roman erschien im Kontext der russischen Revolution von 1905, vor dem Hintergrund des Petersburger Blutsonntags. Er wurde 1926 von Wsewolod Pudowkin verfilmt und 1932 von Bertolt Brecht als Bühnenbearbeitung in seinen Lehrstücken uraufgeführt. Gorkis Werk wurde in Deutschland 1933 von den Nazis verbrannt und bis 1945 aus Bibliotheken ausgesondert.
Inhalt
S. Orlow: Ein Besuch bei Anna Salomowa 9
Maxim Gorki: Die Mutter
Erster Teil 15
Zweiter Teil 231