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Szarota .:. Lohensteins Arminius als Zeitroman

161556

Szarota, Elida Maria, Lohensteins Arminius als Zeitroman. Sichtweisen des Spätbarock. Bern, München 1970.

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Description

Szarota, Elida Maria,
Lohensteins Arminius als Zeitroman. Sichtweisen des Spätbarock. Bern, München : Francke, 1970. 534 Seiten mit Literaturverzeichnis und Register. Leinen mit Schutzumschlag. Grossoktav. 237 x 162 mm.



Bestell-Nr.161556


Szarota | Deutsche Literatur | Germanistik | Literaturwissenschaft allgemein | Lohenstein | Arminius Roman | Spaetbarock | Universalhistorie | Leibniz | Romanpoetik | Verhaengnisbegriff



Die Verfasserin zeigt im vorliegenden Werk den Arminius-Roman Lohensteins unter drei zentralen Aspekten, dem politischen, dem universalhistorischen und dem künstlerischen.
Im ersten Teil werden Lohensteins politische Anschauungen über Kaiser, Reich und Fürsten, Frankreich und Polen dargelegt und mit den entsprechenden Ansichten des jungen Leibniz konfrontiert.
Im zweiten Teil wird das universalhistorische Konzept, das Lohensteins Roman zugrunde liegt, nicht nur in die Universalhistorie des 17. Jahrhunderts hineingestellt, sondern auch in seiner Besonderheit erfasst, wobei unter anderen der Verhängnisbegriff Lohensteins von neuem untersucht und seine weltanschaulichen Thesen herausgearbeitet werden.
Der dritte Teil gilt der Romangestaltung. Hier werden – wie auch schon im ersten Teil – einige Hauptakteure des Romans entschlüsselt, die eigentlichen Romanfiguren in ihren echten Konflikten und tragischen Verstrickungen gezeigt und schließlich die Strukturen und Techniken des Romans, die denen Anton Ulrichs von Braunschweig gegenübergestellt werden, aufgewiesen.
Die Verfasserin ist bemüht, die spätbarocken Sichtweisen, die in diesem Roman zum Durchbruch kommen, als eine Signatur des achten Jahrzehnts des Barockjahrhunderts aufzuspüren.


INHALT

Vorwort 5

ERSTER TEIL
LOHENSTEIN UND DIE POLITIK

I. Lohenstein und die Habsburger 11
 1. Der Heldensaal 11
 2. Die Leopold-Arminius-Gleichung 34

II. Die römisch-germanische Auseinandersetzung 55
 1. Das deutsche Thema 55
   Ouvertüre: Die Varusschlacht 55
   Phantasie über deutsche Vorgeschichte 60
   Das Drama der Zwietracht 65
 2. Römische Variationen 83
   Tiberius 83
   Germanicus und Agrippina 92

III. Leibniz und Lohenstein als politische Denker 102
 1. Kaiser und Fürsten 104
 2. Ludwig XIV. und Frankreich 113
 3. Polen 129

ZWEITER TEIL
LOHENSTEINS UNIVERSALHISTORISCHES KONZEPT

I. Universalhistorische Betrachtungen 159

II. Die außereuropäischen Länder im Arminius-Roman 175
 1. Der Nahe Orient 175
 2. Der Ferne Orient 184
 3. Ein Stück historia sacra 204
 4. Afrika 212
 5. Amerika 222

III. «Verhängnis» und Weltgeschichte 230

IV. Postulate und Lehren der Geschichte 248
 1. Toleranz 248
 2. Durch Zweifel zur Wahrheit 265
 3. Vom Widerstandsrecht der Völker 283
 4. Größe der Frauen 288

DRITTER TEIL
DIE ROMANGESTALTUNG

I. Das Große Welttheater 301
 1. Marbods Rollenwechsel: Versuch einer Entschlüsselung 301
 2. Ein cheruskischer Bruderzwist 322
 3. Die zwei großen Abdankungen des Jahrhunderts 332

II. Das Kleine Welttheater 356
 1. Der Arminius-Segesthes-Konflikt 358
 2. Ein Vater-Sohn-Konflikt 363
 3. Nur keine Xenophobie! 375
 4. Schade um Catta! 380
 5. Die Schatten einer Geschwisterliebe 387

III. Die Poetik des Arminius-Romans 396
 1. Strukturen und Techniken 396
 2. Exkurs: Die mythologischen Zwischenspiele 410
 3. Gegensatz zu Anton Ulrich von Braunschweig 419
 4. Der Aufbau des Arminius-Romans 427

Anmerkungen 437
Bibliographie 493
Namen- und Sachregister 515

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Alle Einträge wurden wörtlich und in der Originalstruktur wiedergegeben.


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