Muschg .:. Von Herwegh bis Kaiseraugst

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Muschg, Adolf, Von Herwegh bis Kaiseraugst. Wie halten wir es als Demokraten mit der Freiheit? Zürich 1975.
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Muschg, Adolf,
Von Herwegh bis Kaiseraugst. Wie halten wir es als Demokraten mit der Freiheit? Zürich: Limmat, 1975. 61 Seiten. Kartoniert.
* Rede anlässlich der Feier zum hundertsten Todestag von Georg Herwegh; mit ausgewählten politischen Gedichten von Herwegh. - Schwache Gebrauchsspuren.
Bestell-Nr.156707
Muschg | Schweizer Literatur | Literatur Deutschschweiz | Politik | Demokratie | Georg Herwegh

Die Rede "Von Herwegh bis Kaiseraugst" hielt Adolf Muschg anlässlich einer Gedenkfeier in Liestal zum 100. Todestag von Georg Herwegh. Die Flucht des revolutionär gesinnten Herwegh in die Schweiz und die Reaktionen der eidgenössischen Staatsregierungen geben Muschg die Gelegenheit, sich mit dem Problem von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in der Schweiz des 19. Jahrhunderts, wie auch der heutigen, auseinanderzusetzen. Der Streit um den Bau des Atomkraftwerks Kaiseraugst steht für Muschg als Beispiel, wie der Rechtsstaat auf Kosten der direkten Demokratie zum Fetisch gemacht wird: "Zeugt es von Mut, wenn die Behörden in Kaiseraugst auf dem Legalitätsprinzip bestehen? Ist Härte gegen die betroffene Bevölkerung ein Ersatz für Politik? " Muschgs Rede gibt ein Zeugnis davon, dass auch für ihn selber gilt, was er von Herwegh feststellt: "Mut nicht nur zur Humanität, sondern zur Politik."

Georg Herwegh (1817 - 1875) wurde als Dichter vor allem berühmt durch seine "Gedichte eines Lebendigen", die er in Zürich im Exil verfasst hat. Er wurde mit dieser Gedichtsammlung zu dem Dichter der demokratischen Bewegung in den vierziger Jahren und hat auch auf Gottfried Keller einen wichtigen Einfluss ausgeübt. Die kleine Auswahl aus dem lyrischen Werk Georg Herweghs ist darauf ausgerichtet, dem Leser einen Einblick in die geistige Welt dieses heute vergessenen politischen Dichters zu geben. Gleichzeitig wird mit der Auswahl versucht, Herweghs politische Entwicklung zu dokumentieren.

Adolf Muschg wurde 1934 in Zollikon bei Zürich geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Seit 1970 ist er Professor für deutsche Literatur an der ETH in Zürich. Muschg ist bekannt geworden durch Prosawerke wie "Liebesgeschichten" (1972) und "Albissers Grund" (1974), sowie Theaterstücke wie "Rumpelstilz" (1968) und "Kellers Abend" (1975).
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