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Scheidewege 16 .:. Jahresschrift fuer skeptisches Denken

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Jünger, Friedrich Georg und Max Himmelheber [Hrsg.], Scheidewege. Jahresschrift für skeptisches Denken. Jg. 16 1986/87. Baiersbronn 1986.
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Jünger, Friedrich Georg und Max Himmelheber [Hrsg.],
Scheidewege. Jahresschrift für skeptisches Denken. Jg. 16 1986/87. Baiersbronn: Max-Himmelheber-Stiftung, 1986. 408, XV Seiten. Klappenbroschur. Grossoktav.
* Beiträge von Jürgen Dahl, Kurt Hübner, Ernst Jünger, Reinhard Löw, Robert Spaemann, Barbara von Wulffen u.a. Mit dem Inhaltsverzeichnis Jahrgang 1-16. Herausgeber: Max-Himmelheber-Stiftung Redaktion: Jürgen Dahl, Max Himmelheber, Reinhard Löw - Besitzvermerk auf dem Vortitelblatt, leicht bestossen.
Bestell-Nr.157687 | ISBN: 3-925158-02-2
Scheidewege 16 | Zeitschriften | Periodica | Philosophie

Scheidewege
Überkommenes wird unserem Denken im gleichen Maße fragwürdig wie Fortschrittsgläubigkeit: Das Gestern ist nicht wiederzuholen, aber das Morgen kann auch nicht einfach eine verbesserte Form des Heute sein. In die Tradition zu retirieren ist so aussichtslos wie die Hoffnung, daß dem Fortschritt, so wie er derzeit betrieben wird, ein zweckmäßiger Mechanismus der Selbstregulation innewohne, der endlich alles zum Guten wenden werde.
In dieser Situation gibt es niemanden, der für sich in Anspruch nehmen dürfte, Gebrauchsanweisungen geben zu können; die gleichwohl im Umlauf befindlichen, die das Heil in der Programmierung und Planung suchen, müssen skeptisch geprüft und ihre Fehler müssen benannt werden. Skeptisches Denken ist auf jene gerichtet, die glauben, den Code des Lebens und des Zusammenlebens entschlüsselt zu haben und daraus schnellfertig die Verfahren ihres Handelns ableiten zu können. Skeptisches Denken erbringt Einwände und Einsichten, die nicht immer Weg und Ziel, aber doch eine Richtung anzeigen.
Die Prüfung kann überall ansetzen: Dort, wo das Denken als Philosophie betrieben wird, und dort, wo es, formuliert oder nicht, einem Handeln zugrunde liegt — in der Naturwissenschaft und in der Technik, in der Anthropologie und in der Pädagogik, in Politik und Soziologie, — kein Bereich, in dem nicht ältere oder brandneue Gebrauchsanweisungen gültig wären, die der Prüfung bedürfen.
Diese Aufgabe haben sich die „Scheidewege" gestellt. Die Vielfalt der möglichen Themen, in denen kein Bereich des Lebens ausgespart sein kann, hat ebensolche Vielfalt der Form zur Folge: sie reicht vom Essay bis zur Polemik, von der Beschreibung bis zur Mahnung, von der Rezension bis zum Bekenntnis — das heißt: von der Meditation bis zum Kampf.
Inhalt
Robert Spaemann Das Natürliche und das Vernünftige 1
Kurt Hübner Die nicht endende Geschichte des Mythischen 16
Reinhard Löw Zum Verhältnis von Naturwissenschaft und Ethik 30
Peter Cornelius Mayer-Tasch Die große. Spaltung Über den Zusammenhang von Okologie, Politik und Asthetik
Albert Stüttgen Gestaltete Wirklichkeit — Zur Dimension gestalterischen Tuns 68
Peter Koslowski Moderne oder Postmoderne?
Zur Signatur des gegenwärtigen Zeitalters 83
Helmut Michel In dubio contra rem Über das Recht des Zweifels 108
Günter Altner Ökologisierung der Technik — Über die Begründbarkeit von Wertmaßstäben und Zielvorstellungen für Technologiefolgenbewertung und Technologieentwicklung 126
Leopold Kohr Kritische Größe 147
Jürgen Dahl Hat der Schwarze Kutscher recht?
Organtransplantation und die Folgen 168
Ernst Jünger Autor und Autorschaft — Nachträge 187
Michael Ende Über das Ewig-Kindliche 205
Barbara von Wulffen Hirte, Herden, Hirtenland 220
Mins Minssen Das Gold von Peru 235
Wolfgang Hädecke Heinrich Heine und der Industrialismus 277
Dieter Beisel Vom Verlust der Landschaft 296
Erhard Eppler Die Steine im Weg Ökologische Einsichten und ihre Durchsetzung 310
Bernhard Glaeser Die ökologische Dimension der Entwicklungspolitik 322
Hermann Priebe Abwege und Auswege — Veränderte Probleme und Aufgaben der Agrarpolitik 333
Helmut Hirsch Die Bundesrepublik Deutschland und der Atomwaffen-Sperrvertrag 351
Ludwig Bölkow Energie im nächsten Jahrhundert
Bedarf und Deckung 374
Christian Schütze Die Lage der Natur in der Nation 383
Hans Peter Dürr Ist Frieden machbar? 395
Biographische Angaben 403
Mitteilung an unsere Leser 409
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