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Rossi-Landi .:. Sprache als Arbeit

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Rossi-Landi, Ferruccio, Sprache als Arbeit und als Markt. München 1972. --> VERKAUFT
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11.-18.4.2026

Beschreibung
Rossi-Landi, Ferruccio,
Sprache als Arbeit und als Markt. München: Hanser, 1972. 254 Seiten. Kartoniert. 192 g
* Reihe Hanser; 105 : Kommunikationsforschung. - Mit einem Nachwort von Karl Steinbacher. - Papier gebräunt.
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| ISBN: 3-446-11648-6 | 978-3-446-11648-1
Rossi-Landi | Sprachwissenschaft | Linguistik | Philosophie | Sprachphilosophie | Marxismus | Erkenntnistheorie

Die Untersuchung von Rossi-Landi, seit langem als Geheimtip bekannt, stellt einen Versuch dar, die inzwischen Mode gewordene Sprachphilosophie marxistisch zu kritisieren. Erkenntnistheoretisch fundierte Kritik an den Versuchen der sprachphilosophischen Richtungen hat es bisher kaum gegeben, die meisten größeren Arbeiten zu diesem Gegenstand sind in der Kompilation steckengeblieben. Interessant aber wird die Arbeit von Rossi-Landi gerade durch den Versuch, ausgehend von Marx eine positive Theorie der Sprache zu entwickeln, die nicht sofort ins Formale abgleitet und damit schlechte Sprachwissenschaft wird.
Der Autor faßt Sprache als notwendige Äußerung des Bewußtseins auf, als Äußerung, ohne die das Bewußtsein nicht existiert. Doch geht er in der Bestimmung von Sprache über die oberflächliche Betrachtung als Kommunikationsmittel wesentlich dadurch hinaus, daß er in der Sprache vor allem eine gesellschaftliche Form der Arbeit erkennt. Mit dieser Position wendet er sich gegen Richtungen, die der Sprache den Charakter einer Natureigenschaft des Menschen zusprechen. (Karl Held)
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