Rouir, Eugène,
Europäische Graphik im 17. Jahrhundert. Rembrandt und seine Zeitgenossen. Gütersloh: Bertelsmann, [1974]. 252 Seiten mit Abbildungen, Literaturverzeichnis und Register. Leinen mit Schutzumschlag.
* Aus dem Französischen von Peter Kamnitzer. - Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren.
Bestell-Nr.155456
Rouir |
Graphik |
Siebzehntes Jahrhundert |
Rembrandt |
Jacques Callot |
Peter Paul Rubens
EUROPÄISCHE GRAPHIK IM 17. JAHRHUNDERT
von Eugène Rouir
Das 17. Jahrhundert ist die Zeit der Hochblüte der europäischen Graphik. Nun werden die Techniken des Kupferstichs und der Radierung bis zur Vollendung entwickelt. Und während der archaische Holzschnitt an Bedeutung verliert, tritt ab der zweiten Hälfte des Jahrhunderts die Mezzotinto-Technik als weiteres differenziertes Medium graphischer Kunst auf den Plan.
Dieses Buch zeigt das weite Panorama europäischer Druckgraphik in diesem Jahrhundert, das von drei überragenden Künstlerpersönlichkeiten geprägt wird: Dem Lothringer Jacques Callot, der in Italien lernt, dort und in Frankreich arbeitet, und dessen Stiche und Radierungen Maßstäbe setzen für ganze Generationen. Dem genialen Maler und Anreger Peter Paul Rubens, der in Antwerpen eine regelrechte Schule bildet, die im Dienste der bestmöglichen Reproduktion seiner Gemälde und Zeichnungen steht. Sodann Rembrandt, dessen Radierungen ganz den Stempel seiner unverwechselbaren Persönlichkeit tragen.
Landschaft und Porträt, religiöse und biblische Themen, Historienbilder und „technische Zeichnungen", Buchillustration und Kartographie — das alles sind Themen und Aufgaben der Künstler und Handwerker, die mit Grabstichel und Radiernadel für ein immer mehr florierendes Gewerbe, für einen immer größeren „Markt" arbeiten. So geben die zahlreichen Abbildungen dieses Bandes nicht nur eine Vorstellung von den Intentionen und Fertigkeiten der Graphiker dieser Zeit — sie geben ein Bild der Zeit selber.