Beeg .:. Das Vermaechtnis der Tante

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Beeg, Marie, Das Vermächtnis der Tante. Erzählung für junge Mädchen. Stuttgart [1892].
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Beschreibung
Beeg, Marie,
Das Vermächtnis der Tante. Erzählung für junge Mädchen. Stuttgart: Nitzschke, [1892]. 220 Seiten mit einer Abbildung als Frontispiz. Fraktursatz. Leinen mit Deckelillustration. 448 g
* "Mit Titelbild in Lichtdruck nach einer Originalzeichnung der Verfasserin". - Gebrauchsspuren, gebräunt, Name auf verso Frontispiz.
Bestell-Nr.155179
Beeg | 1850-1899 | Jugendbuecher
https://comenius-antiquariat.ch/buch/155179.html

Ille, Frau Prof. Marie, geb. Beeg, Ps. Maria Beeg, München, Steinheilstrasse 17I, geboren am 14. September 1855, ist sie in einer kinderreichen Familie aufgewachsen. Ihre Jugend gestaltete sich unter der Obhut eines hochgebildeten Vaters und einer vortrefflichen Mutter zu einer glücklichen, sorglosen Zeit. Ihr Talent für Zeichnen und Malen bewog ihre Eltern, sie nach absolvierter Schulzeit die Kunstschule in Nürnberg besuchen zu lassen und machte sie dortselbst 8 Semester durch. Dann verbrachte sie mehrere Jahre auf den Gütern norddeutscher Verwandten, wurde aber dort von einem schweren Leiden befallen, so dass sie krank nach Hause zurückkehrte und jahrelang[390] sich nicht mehr erholen konnte. In dieser schweren Zeit, welche sie an das Lager bannte, ohne ihre geistige Bethätigung in Schranken zu setzen, wurde ihr die Kunst die beste Trösterin. Sie begann Bilderbücher zu zeichnen und diese mit Text zu versehen. Ihr erstes Büchlein bot sie schüchtern dem Verleger W. Nietzschke in Stuttgart an. Derselbe gab es heraus und mit solchem Erfolg, dass bereits nach Weihnachten die zweite Auflage ins Werk gesetzt wurde und Nietzschke weitere Werke von ihr für seinen Verlag bestellte. Auch andere Verleger fanden sich ein und von nun an gab sie sich, soviel ihre allmälich sich bessernde Gesundheit es gestattete, ganz dem Berufe der Jugendschriftstellerei hin. Im Jahre 1889 verheiratete sie sich mit dem Akademieprofessor Ed. Ille in München, den sie als Dichter und Künstler längst verehrt hatte, bevor sie ihn persönlich kennen lernte. Beide streben nun vereint den gleichen Zielen zu – Kunst und Poesie bleiben die höchsten Leitsterne ihres Lebens.
Quelle: Pataky, Sophie: Lexikon deutscher Frauen der Feder Bd. 1. Berlin, 1898., S. 390-391.
Permalink: http://www.zeno.org/nid/20009050655
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