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Zeck .:. Die Schweiz

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Zeck, Hans Felix, Die Schweiz. Leipzig 1940.
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Beschreibung
Zeck, Hans Felix,
Die Schweiz. Leipzig : Goldman, 1940. 143 Seiten mit 3 Karten. Pappband (gebunden) mit Schutzumschlag und Bauchbinde. 208 g
* Kartenskizzen von Susanne Harzdorf. Aus faschistischer Sicht. - Schutzumschlag lichtrandig und mit kleinen Rissen, Kopfschnitt und Einband stockfleckig.
Bestell-Nr.157022
Zeck | Helvetica | Schweiz

Klappentext
Mit rund 41000 Quadratkilometern und nur 4,2 Millionen Einwohnern ist die Schweiz einer der kleinsten Staaten Europas. Eine Sonderstellung nimmt sie aber vor allem dadurch ein, dass sich ihre Staatsbevölkerung aus den Angehörigen dreier Völker und den Resten eines vierten Volkes zusammenietzt: Deutschen, Franzosen, ltalienern und Rätoromanen. Durch Lage und Volkstum wurde so dic Schweiz zu einem eigentümlichen Pufferstaat zwischen den benachbarten Grossmächten wodurch ihre Mentalität und Politik stark beeinflusst wurde.
Die alte deutsche Eidgenossenschaft und die heutige international sich gebende Schweiz sind durch die napoleonische Zeit in Geist und Staatsgefüge voneinander geschieden. Schon die Eidgenossenschaft lehnte sich in ihrer späteren Geschichte an Frankreich an. Die Schweiz aber hatte zwei Paten: Frankreich und Grossbritannien. seit nun beide Mächte aus ihren politischen Schlüsselstellungen verdrängt wurden, ist die Problematik der Schweiz offenkundig geworden.
Der Verfasser, selbst geborener Züricher und durch seine Arbeiten über westeuropäische Fragen bekannt geworden, unternimmt es hier zum ersten Male, diese Problematik und ihre Ursachen vom gesamtdeutschen Schicksal her aufzuzeigen.
VORWORT
In den Augen vieler Schweizer ist es ein unnützes Beginnen, von Gemeinsamkeiten im Schweizer und im deutschen Volk zu sprechen. Im Glauben, die alte Freiheit sei von Deutschland her bedroht, meinen sie, sich in der Welt westlicher Freiheitsbegriffe wohlfühlen zu müssen. Mit ihnen rechten zu wollen, hat wenig Sinn und bringt keinen Erfolg. Die Tatsache, daß viele Schweizer von heute sich zu westlerisch-demokratischen Ordnungsprinzipien bekennen, kann jedoch die andere Tatsache nie auslöschen, daß Deutsche wie Schweizer aus dem gleichen Erbgut geformt sind, daß sie Jahrhunderte und abermals Jahrhunderte ein gemeinsames Volksschicksal getragen haben und heute noch aus denselben Urkräften gespeist werden.
Die Feudalkräfte, die einst Anlaß wurden, daß die Eidgenossen vom Gesamtvolke sich losrissen, sind verschwunden. Das Volk hüben wie drüben aber ist geblieben. Aus dem politisch zersplitterten, kulturell zerfaserten, von anderen ausgenutzten deutschen Volk der letzten 400 Jahre ist ein innerlich geeintes und damit nach außen starkes Volk geworden. In der Zeit volksdeutscher Schwäche gingen die Eidgenossen eigene Wege, gerieten aber in den Bann Frankreichs und damit in ein politisch wie kulturell artfremdes Kraftfeld, das jetzt im Erlöschen ist, während sich das artverwandte deutsche Volk im Aufstieg befindet.
Geschichtliche Wirklichkeit zwingt die Schweizer zur Überprüfung alter Anschauungen. Umdenken ist schwer und geht nicht ohne inneren Kampf vor sich. Erst recht nicht, wenn das Umdenken echt und dauerhaft sein soll, am allerwenigsten bei deutschblütigen. Menschen. Wenn ich auch schon seit vielen Jahren im Reich bin und hier Krieg, Nachkriegszeit und Umbruch miterleben durfte, so stand meine Wiege doch am Züricher See. Ich liebe die Schweiz und ihr deutschblütiges Volk. Weil ich den umgekehrten Weg der Schweizer Geschichte ging und ins Reich zurückfand, glaube ich, daß auch die Schweizer über vieles anders denken und urteilen würden, wenn ihnen das Reich in seiner Wirklichkeit, nicht aus Tendenzberichten bekannt wäre. Mögen recht viele Schweizer das wahre Deutschland erkennen. Sie werden es dann verstehen und am Ende lieben lernen.
Den Deutschen im Reich aber möge dies Büchlein einiges vom Werden und Wesen der Schweiz zeigen, wo volksdeutsches Blut Großes geleistet, aber reichsdeutsche Schwäche eine Tragik heraufbeschworen hat, die um der volksdeutschen Schicksalsgemeinschaft willen ausgekämpft werden muß.
INHALTSVERZEICHNIS
VORWORT 7
DIE EIDGENOSSENSCHAFT
Von der Römerzeif bis zum Bund von 1291 9
Von den drei Waldstätten zum Bunde der acht alien Orie 16
Von der Unabhängigkeit bis znr Lösung vom Reich 21
Das Zeitalter der Reformation und das Ende der Eidgenossenschaft 30
DER BUNDESSTAAT SCHWEIZ
Von der Repnblik zum Bundesstaat 40
England verdrängt Frankreichs Vorherrschaft 48
Fortschreitende Zentralisierung . 57
Aus Weltkrieg und Nachkriegszeit. 67
LAND UND LEUTE
Lage und Oberflächengestalt . 79
Siedlungsgeschichte 84
Wandlung des Volkskörpers 90
DAS WIRTSCHAFTSGEFÜGE . 106
Landwirtschaft 108
Industrie 112
Außenhandel 115
Ausländische Kapitalanlagen . 118
Fremdenverkehr und Verkehrswesen 122
Wirtschaftliche Zusammenfassung . 126
AUS KULTUR- UND GEISTESLEBEN 130
RÜCKSCHAU UND AUSBLICK 140

KARTENVERZEICHNIS
Kampf der Eidgenossenschaft am Ranm 27
Die Schweiz im französischen Zangengriff
Ruhelage der Schweiz nach 1870/71 59
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