Marx, Karl [eigentlich Friedrich Engels],
Revolution und Kontre-Revolution in Deutschland. 2. Auflage. Stuttgart: Dietz, 1907. XXX, 141 Seiten. Fraktursatz. Leinen mit Schwarz- und Goldprägung. 193 x 135 mm.
* Internationale Bibliothek, 24. - Originaltitel: Revolution and counter-revolution; ins Deutsche übertragen von K. Kautsky
Bestell-Nr.161837
Marx |
XIX Jahrhundert |
Kommunismus |
Marxismus
Inhalts-Verzeichniß.
Vorrede des Uebersetzer Seite VII
I. Deutschland am Vorabend der Revolution 1
II. Die Anfänge der liberalen Opposition 13
III. Die religiöse Opposition. Die Idee der deutschen Einheit 26
IV. Oesterreich 32
V. Die Märzrevolution in Wien 40
VI. Die Märzrevolution in Berlin 44
VII. Die Frankfurter Nationalversammlung 51
VIII. Polen, Tschechen und Deutsche 57
IX. Der Panslawismus. Der Krieg in Schleswig-Holstein 62
X. Die Junischlacht und ihre Rückwirkung auf Deutschland. Der Frankfurter Aufstand 68
XI. Die Wiener Oktoberrevolution 73
XII. Der Fall Wiens 81
XIII. Der Ausgang der konstituirenden Versammlung in Berlin 91
XIV. Die Anfänge des Jahres 1849 97
XV. Der Abschluß der Reichsverfassung und die Kaiserfrage 104
XVI. Der Beginn des Kampfes um die Reichsverfassung 109
XVII. Die Demokratie am Ruder 114
XVIII. Die Reichsverfassungskampagne 120
XIX. Das Ende der deutschen Nationalversammlung 126
XX. Der Kommunistenprozeß in Köln 133
Das von Karl Kautsky aus dem Englischen übersetzte Werk bietet eine scharfsinnige zeitgenössische Analyse der Ursachen, des Verlaufs und des Scheiterns der deutschen Revolution von 1848/1849. Die Texte erschienen ursprünglich 1851 und 1852 als Artikelserie in der Zeitung New York Daily Tribune. Sie wurden damals unter dem Namen von Karl Marx veröffentlicht, obwohl die Forschung später nachwies, dass Friedrich Engels der eigentliche Verfasser der Berichte war. Die Schrift gilt als ein zentrales Dokument des historischen Materialismus, da sie die politischen Umbrüche in Deutschland konsequent auf die zugrundeliegenden ökonomischen Interessen und Klassenstrukturen der beteiligten gesellschaftlichen Gruppen zurückführt.