Das Engadiner-Museum
zu St. Moritz anno 1906 erbaut. Zürich: Chr. Meisser, [1911]. 20 Tafeln. Broschiert mit Schnur-Blockheftung. 4to quer. 250 x 325 mm.
* Untertitel auf dem Vorderdeckel: Sammlung von 20 Innenraum-Lichtbildern. - Umschlag schwach klichtrandig und etwas knitterig, Seidenpapiere z.T. verfaltet oder fehlend.
Bestell-Nr.161682
Das Engadiner |
Museologie |
Helvetica |
Schweiz |
Raetica |
Graubuenden |
Engadin
Das Engadiner Museum in St. Moritz wurde im Jahr 1906 erbaut und gilt als eines der ersten und bedeutendsten Gebäude des Schweizer Heimatstils in Graubünden. Initiator war der Sammler Riet Campell aus Susch, der eine umfangreiche Kollektion historischer Engadiner Möbel und ganzer Wohnräume vor dem Abbruch bewahrt hatte. Für diese Sammlung entwarf der Architekt Nicolaus Hartmann junior ein Gebäude, das sich bewusst an der Formensprache eines traditionellen Engadinerhauses orientiert. Um die Authentizität zu unterstreichen, wurden in den Neubau originale Bauteile aus abgerissenen Häusern integriert, wie etwa Erker, Türen und Wappentafeln. Das Haus selbst ist somit Teil der Ausstellung und wird oft als "Museum im Museum" bezeichnet. Ursprünglich in Privatbesitz, konnte das Haus 1911 dank Spenden aus der ganzen Schweiz in eine Stiftung überführt werden. Eine umfassende Sanierung im Jahr 2016 stellte sicher, dass die historischen Stuben und die Bausubstanz für die Nachwelt erhalten bleiben, während das Haus gleichzeitig den Anforderungen eines modernen Museumsbetriebs gerecht wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Engadiner_Museum
https://www.museum-engiadinais.ch