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Schuett .:. Malerei, Graphik

161766
Schütt, Franz Theodor, Malerei, Graphik. Wiesbaden 1979.
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Beschreibung
Schütt, Franz Theodor,
Malerei, Graphik. Wiesbaden: Nassauischer Kunstverein, 1979. ca. 50 Seiten mit Abbildungen. Schweizer Broschur. 220 x 220 mm. 184 g
* Knitterspuren.
Bestell-Nr.161766
Schuett | Malerei | Painting | Graphik | Graphic Art

Franz Theodor Schütt (1908–1990)

Franz Theodor Schütt war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer, der der Neuen Sachlichkeitund dem Spätexpressionismuszugerechnet wird.

Leben
- Erlernte Malerei und Zeichnung zunächst bei seinem Vater
- Studium in Stettin (u. a. bei Kurt Schwerdtfeger und Gregor Rosenbauer) und München
- Arbeitete bis 1940 als freischaffender Künstler in Stettin, musste die Stadt jedoch 1937 verlassen
- 1940 zum Militärdienst eingezogen, 1943 wurde sein gesamtes Vorkriegswerk (fast 1000 Werke) bei einem Bombenangriff vernichtet
- Ab 1950 lebte und arbeitete er als freier Künstler in Wiesbaden, lehrte später an der TH Darmstadt
- Erhielt das Bundesverdienstkreuzund weitere Auszeichnungen

Werk und Stil
- Anfangs vom Verismus (Grosz, Dix) beeinflusst, später von Alexander Kanoldt und Mac Zimmermann
- In den 1950er Jahren Entwicklung eines farbintensiven, flächigen Stils mit teils surrealen Zügen
- Hauptmotive: Landschaften, Straßenszenen, Interieurs, Frauenbildnisse, aber auch Dirnen- und Bordellszenen
- Techniken: Zeichnungen, Radierungen, Ölmalerei, Tempera, Aquarell, Holzschnitt
- Sein Realismus war nicht anklagend, sondern melancholisch-unterschwellig kritisch
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