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Somm .:. Das Fruehwerk

161876
Somm, Peter, Das Frühwerk [1958-1969]. Bern 2007.
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Beschreibung
Somm, Peter,
Das Frühwerk [1958-1969]. Bern: Benteli, 2007. 126 Seiten mit Abbildungen. Pappband (gebunden). 4to. 792 g
* Beiträge von Mathias Frehner, Michael Baumgartner und Fritz Billeter.
Bestell-Nr.161876 | ISBN: 3-7165-1473-X | 978-3-7165-1473-3
Somm | Schweizer Kuenstler | Malerei | Kuenstlermonographie

Zusammenfassung des Essays von Fritz Billeter:

Zum Frühwerk von Peter Somm

Fritz Billeter beleuchtet in seinem Essay die Entstehung und Entwicklung von Peter Somms künstlerischem Frühwerk zwischen 1958 und 1969. Ausgehend von einer frühen Kinderzeichnung des Sechsjährigen führt der Text durch zwölf Jahre intensiven Schaffens, die Somm selbst erst ab 1958 als eigentliches Werk gelten lässt – von da an bewahrt er seine Arbeiten sorgfältig auf, lange bevor er sich öffentlich als Künstler bekennt.

Billeter zeichnet nach, wie sich Somm von gegenständlichen Anfängen – etwa einer dynamisch komponierten Tuschfederzeichnung einer Kathedrale oder eindringlichen Porträts, darunter mehrere Selbstbildnisse und Darstellungen seiner Frau Susanne – schrittweise zu einer konstruktiv-konkreten, zeitweise gänzlich ungegenständlichen Bildsprache hin entwickelt. Prägende Auseinandersetzungen mit Vorbildern wie Johannes Itten, Ferdinand Gehr und besonders Paul Klee, dessen poetische Titelgebung Somm übernimmt, markieren wichtige Stationen. Als Wendepunkt gilt ein rein ungegenständliches Acrylbild von 1969, das in eine von Max Bill kuratierte Ausstellung im Helmhaus Zürich aufgenommen wird – für Somm ein biografischer Ritterschlag, nach dem er beginnt, sein Werk systematisch zu nummerieren und zu dokumentieren.

Bemerkenswert findet Billeter, dass sich Somm, Jahrgang 1940, den zeitgenössischen Kunstströmungen seiner Generation – Pop Art, Konzeptkunst, Arte Povera – bewusst entzieht und stattdessen einen eigenständigen, autodidaktischen Weg verfolgt, ganz ohne Kunstakademie. Besondere Beachtung schenkt der Essay auch der ungewöhnlichen Doppelexistenz des Künstlers: Somm arbeitet parallel als Assistenzarzt und späterer Anästhesiologe und schafft dennoch – etwa im Jahr 1968 – über 60 Bilder, was gängige Klischees vom chaotischen Künstlerleben widerlegt. Der Essay schliesst mit dem Ausblick, dass Somms später vollendetes Werk ein mythisch-mystisches Licht einfängt und damit das Irrationale in seine rational-konstruktive Kunst integriert.
Inhaltsverzeichnis

Texte
- Matthias Frehner: Von der Begabung zum eigenen Weg– Seite 7
- Fritz Billeter: Zum Frühwerk von Peter Somm– Seite 9

Katalog
- Figurative Arbeiten 1958–1967– Seite 13
- Abstrakte Aquarelle 1966/67– Seite 39
- Nichtfigurative Wege 1963–1968– Seite 59
- Rechtwinkel-Kompositionen 1969– Seite 103

Michael Baumgartner:
- Peter Somm – Klang und Bewegung– Seite 112

Biografische Angaben
- Werkverzeichnis 1958–1969– Seite 118
- Kurzbiografien der Autoren– Seite 126
Artikeldetails
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