Vollmann .:. Die wunderbaren Falschmuenzer

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Vollmann, Rolf, Die wunderbaren Falschmünzer. Ein Roman-Verführer. Frankfurt am Main 1997.
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Beschreibung
Vollmann, Rolf,
Die wunderbaren Falschmünzer. Ein Roman-Verführer. Frankfurt am Main: Eichborn, 1997. 1083 Seiten. Dünndruck. Leinen mit Lesebändchen. 1604 g
* Die Andere Bibliothek; 146-147. - 1. 1800 bis 1875. 2. 1876 bis 1930. Limitierte Erstausgabe; Band 1: Nr. 4773; 2: 6306. Band 2 mit Schuber. - Gebrauchsspuren 1 Anstreichung auf Seite 1025.
Bestell-Nr.153223
Vollmann | Deutsche Literatur | Literaturgeschichte | Limitierte Ausgaben | Nummerierte Ausgaben
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Romanführer gibt es genug, aber sie haben einen kleinen Nachteil: sie stehen nur zum Nachschlagen im Regal - man kann sie nämlich nicht lesen. Dagegen Rolf Vollmann! Er zählt nicht nur Autoren auf, er ist selber einer, und sein Buch ist eine große Erzählung, die davon handelt, was die großen Erzähler vor ihm alles erzählt haben. Und da Vollmann auch ein leidenschaftlicher Romanliebhaber ist, kann sich, wer sein Buch zur Hand nimmt, darauf verlassen, daß er alle Bücher, von denen er spricht, auch wirklich gelesen hat. Damit steht er wahrscheinlich einzig da.

Es sind gut tausend Romane aus allen europäischen und amerikanischen Literaturen und dreihundert Romanciers, die Vollmann uns in diesem Buch der Verführungen vorstellt. Romane, die ihm gefallen haben und von denen er glaubt, daß auch wir sie mit Lust und Liebe lesen werden, bringt er uns sehr nahe; bei andern, die er für überschätzt hält, nimmt er kein Blatt vor den Mund.

National-Literaturen und stilgeschichtliche Einteilungen spielen dabei keine Rolle für ihn. Er sieht die Romanzeit seit 1800 als ein einziges, grenzenloses Geniereich, in dem sich jeder, der Lust dazu hat, frei und unvoreingenommen bewegen kann. Übrigens beschränkt sich Vollmann nicht allein aufs Erzählen. Kleine essayistische Abschweifungen handeln von allen möglichen Themen, die einem passionierten Leser bei seinen Streifzügen durch den Kopf gehen mögen.

Die beiden Bände sind chronologisch angelegt. Am Ende des Werkes stehen drei Register. Das erste verzeichnet in alphabetischer Folge alle Romanciers mit ihren besprochenen und erwähnten Büchern; dabei ist auch immer der den, Umfang vermerkt, damit der Leser weiß, was auf ihn zukommt. Ein zweites Register ordnet die Romane nach ihren Erscheinungsjahren, ein drittes stellt die Autoren in der Reihenfolge ihrer Geburtsjahre vor.
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