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Schild .:. Dr Grossaetti us em Leberberg

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Schild, Franz Josef, Dr Grossätti us em Leberberg. Ausgewählte Werke in drei Teilen. Solothurn 1960.
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Beschreibung
Schild, Franz Josef,
Dr Grossätti us em Leberberg. Ausgewählte Werke in drei Teilen. Solothurn: Verlag Vogt-Schild, 1960. 501 Seiten mit Register und einem gefalteten Faksimile. Leinen mit Schutzumschlag. 187 x 126 mm.
* Neu herausgegeben mit einer Einleitung: Schilds Leben, Werk und Sprache, einer Bibliographie und als Anhang ein Wort- und Sachregister von Leo Altermatt. Mit Schilds Bildnis und einer Faksimilebeilage. - Ganzseitige Widmung auf einem Vortitelblatt. Schutzumschlag knitterig und mit Riss.
Bestell-Nr.161757
Schild | Schweizer Mundartliteratur | Mundart | XIX Jahrhundert | Solodorensia

Klappentext
Nun ist sie da, die von allen Freunden heimatlicher Dichtung und urwüchsigen Volksgutes längst ersehnte handliche Neuausgabe der bedeutendsten Werke und Schriften des Grenchner Arztes und Dichters Franz Josef Schild. Denn die Ausgabe letzter Hand des «Großättis us em Leberberg», wie der volkstümliche, mit dem ganzen solothurnischen Leberberg verwachsene Dichter allgemein genannt wurde, ist längst vergriffen.
Franz Josef Schild (1821–1889) lebte in einer großen Übergangszeit. In unaufhaltsamer Entwicklung wurde damals aus dem ausgesprochenen Bauernland ein Industriekanton. Damit zerfielen alte Lebensformen. Im Schmerz über den Verlust ererbter Bräuche und Eigenheiten griff der mit dem Heimatboden, mit dem ländlichen Volk, mit seinen Sitten und Gewohnheiten aufs engste verbundene Arzt zur Feder. Er begann zu dichten und das bedrohte Volksgut zu sammeln. Seine in Verse gekleideten Volkssagen vom «Bäserys-Dönel», von den «Härdwybli vo Bettsle», vom «Bachtele-gschrei», vom «Rybidüfel» sind eigentliche Meisterwerke volkstümlicher Dichtung und gehören zum Besten, was in Mundart geschrieben worden ist. In den bodenständigen, dem wirklichen Leben entnommenen mundartlichen Erzählungen freuen wir uns am naturwüchsigen, schalkhaften Humor, an der Wahrheit des Dargestellten und an der unverdorbenen, bildhaften Sprache. Denken wir an die «Herbstmäretfahrt», wo sich Schild als feiner Beobachter und Kenner des Bauernlebens zeigt, oder an die köstliche Erzählung von «Vetter Hansjörgs nächtlige Bitrachtige zum Guggernälli us».
In den von Schild in seiner engeren Heimat gesammelten Liedern, Sprüchen, Spottversen, Haus-, Markt- und Wetterregeln entdeckte er einen reichen Schatz uralten Volksgutes, der den einfachen Menschen, den gebildeten Laien wie den wissenschaftlichen Forscher in gleichem Maße anspricht und interessiert. Ein auf neuen Quellen sich stützender biographischer Teil macht mit dem Leben und Schaffen des originellen Menschen vertraut. Sachliche und sprachliche Erläuterungen führen ins traditionsgebundene Denken und Empfinden wie in eine überwundene Wirtschaftsform ein und weisen auf die Eigenheit der Sprache hin. Bei all dem wird uns bewußt, daß das kernhaft gesunde und unvergängliche Werk des «Großättis» einem anderen, jüngeren Landsmann, der ebenfalls aus dem Leberberg stammt, den Weg bereitete: Josef Reinhart. Möge die Neuausgabe des «Großättis» viele bedächtige Leser und Leserinnen jeden Alters finden.
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