Bonnard, André,
Vers un Humanisme nouveau. Réflexions sur la littérature soviétique (1917-1947). Lausanne: Association Suisse - URSS, 1948. 79 Seiten mit Literaturverzeichnis. Broschiert. 190 x 124 mm.
* Beigelegt: Postkarte ohne erkennbaren Zusammenhang mit dem Buch. - Gebräunt.
Bestell-Nr.161909
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Literaturgeschichte
In dieser seltenen politischen Broschüre befasst sich der Lausanner Altphilologe und Gräzist André Bonnard (1888–1959) mit der Entwicklung der sowjetischen Literatur der ersten drei Jahrzehnte nach der Oktoberrevolution.
Bonnard, der sich in der Nachkriegszeit stark in der Schweizer Friedensbewegung und in der Association Suisse - URSS engagierte (was ihm später einen aufsehenerregenden Landesverratsprozess einbrachte), analysiert Autoren wie Gorki, Majakowski oder Scholochow unter dem Gesichtspunkt eines sich neu formierenden „sozialistischen Humanismus“.
Die im Eigenverlag der Schweizerisch-Sowjetischen Gesellschaft erschienene Schrift ist ein prägnantes, kulturpolitisches Zeitdokument des beginnenden Kalten Krieges in der Schweiz.