Souchy .:. Nacht ueber Spanien

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Souchy, Augustin, Nacht über Spanien. Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936-39. Frankfurt 2007.
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Beschreibung
Souchy, Augustin,
Nacht über Spanien. Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936-39. Frankfurt: Trotzdem-Verlagsgenossenschaft, 2007. 234 Seiten mit Register. Kartoniert. 345 g
* Erste Auflage der überarbeiteten Neuauflage; 10. Auflage seit 1955. Vorwort von Wolfgang Haug. - Vorderdeckel und bis Seite 143 mit Knickspur.
Bestell-Nr.156666 | ISBN: 978-3-86569-900-8
Souchy | Spanien | Anarchismus

Im Juli 1936 reist Augustin Souchy nach Barcelona, um als Redner auf einer Kundgebung gegen den Krieg aufzutreten. Doch der Putsch des Militärs am 19. Juli ändert seine Pläne. Souchy bleibt in Spanien und kämpft auf Seiten der Anarchisten gegen Franco.
In Nacht über Spanien schildert er seine Erfahrungen und Erlebnisse während des Bürgerkriegs: die Kämpfe gegen die Putschisten; die Niederschlagung des Aufstands in Katalonien; die soziale Revolution; die Konkurrenz und die Kämpfe zwischen Anarchisten und Kommunisten und 1939 die Niederlage gegen Franco und seine Helfer.
Im Mittelpunkt steht die einzigartige soziale Revolution unter der Führung der anarcho-syndikalistischen CNT und der anarchistischen FAI nach dem 19. Juli 1936. In Katalonien und den angrenzenden Regionen Kastilien und Aragón entstehen anarchistische Lebens- und Arbeitsstrukturen, wird der Kapitalismus durch freiheitliche und selbst gewählte Wirtschaftsformen ersetzt. Doch wird der gesellschaftliche Fortschritt immer stärker durch den Bürgerkrieg und die Kämpfe zwischen Anarchisten und Kommunisten bedroht und beeinträchtigt und 1939, nach dem Sieg Francos und seiner Verbündeten, durch die faschistische Diktatur zerstört.
Nacht über Spanien spiegelt nicht nur Augustin Souchys persönliche Erfahrungen, sondern entwirft ein Panorama der spanischen und katalanischen Geschichte und ihrer Freiheitskämpfe im 19. und 20. Jahrhundert.
Augustin Souchy (1892-1984), Anarchist und Publizist. Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs aus Deutschland geflohen, kehrte er 1919 zurück und war bis 1933 unter anderem verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift »Der Syndikalist«. 1933 floh er nach Frankreich. Ab 1936 beteiligte er sich auf Seiten der katalanischen Anarchisten am spanischen Bürgerkrieg. Nach der Niederlage der spanischen Republik floh er wiederum nach Frankreich, von wo er ab 1942 ins mexikanische Exil ging. Im Zuge seiner von dort ausgehenden Rundreisen verfasste er Berichte und Bücher über anarchistische und gewerkschaftliche Bewegungen in Lateinamerika und der Karibik. 1966 kehrte er nach Deutschland zurück, um als Publizist zu arbeiten.
Inhalt

»Ohne Toleranz gibt es keine Freiheit« 3
Vorwort von Wolfgang Haug

Vorwort
von Augustin Souchy 11

Kapitel 1
Aus den spanischen Freiheitskämpfen der Vergangenheit 17

Kapitel 2
Vom syndikalistischen Klassenkampf zum Sturz der Monarchie 31

Kapitel 3
Von der Republik zum Bürgerkrieg 43

Kapitel 4
Der 19. Juli 1936 69

Kapitel 5
Die soziale Umwälzung 81

Kapitel 6
Der freiheitliche Sozialismus in Aragón 117

Kapitel 7
Kollektivismus in der Levante und Kastilien 137

Kapitel 8
»No pasarån!« 153

Kapitel 9
Die Regierung Largo Caballero - Ursachen ihres Falles 165

Kapitel 10
Die Maiereignisse in Katalonien und ihre Folgen 175

Kapitel 11
Die Siegesregierung des Doktor Negrin 193

Kapitel 12
Barcelona fällt 205

Kapitel 13
Der Tragödie letzter Akt 211

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