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Gesell .:. Das Reichswaehrungsamt

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Gesell, Silvio, Das Reichswährungsamt. Wirtschaftliche, politische und finanzielle Vorbereitungen für seine Errichtung. Rehbrücke bei Berlin 1920.
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Beschreibung
Gesell, Silvio,
Das Reichswährungsamt. Wirtschaftliche, politische und finanzielle Vorbereitungen für seine Errichtung. Rehbrücke bei Berlin: Freiland-Freigeldverlag, 1920. 96 Seiten. Fraktursatz. Broschiert. 229 x 156 mm.
* Beigelegt: Was der Arbeiter vom Geld wissen muss. [Theophil Christen]. Freiburg: Fr. Paul Lorenz [um 1921]. 20 S. - Stark gebräunt, Deckblatt (lichtrandig, mit kleinen Rissen und Fehlstellen) und Titelblatt lose.
Bestell-Nr.161571
Gesell | Oekonomie | Freiwirtschaftslehre | Reformbewegungen

- Einleitung: Eingabe des Freiland-Freigeld-Bundes an die Nationalversammlung zu Weimar, Frühjahr 1919 — Seite 3
- Denkschrift zu vorstehender Eingabe: Die gesetzliche Sicherung der Kaufkraft des Geldes durch die absolute Währung — Seite 6
- Wirtschaftliche, politische und finanzielle Voraussetzungen für die Errichtung des Reichswährungsamtes— Seite 21
- Entwicklung und Grenze der Vermögensanschwellung (Inflation)— Seite 36
- Reichswährungsamt— Seite 43
- Machtmittel des Reichswährungsamtes— Seite 44
- Das Kapital des Reichswährungsamtes— Seite 46
- Valuta— Seite 50
- Anhang: Der Abbau der Preise im Lichte argentinischer Erfahrungen. (Übertragung der im Jahre 1898 von Silvio Gesell in Buenos Aires veröffentlichten Schrift: „La cuestion monetaria argentina“ nebst Vorbemerkung über ihre Entstehung und Wirkung) — Seite 51
Silvio Gesells Schrift „Das Reichswährungsamt. Wirtschaftliche, politische und finanzielle Vorbereitungen für seine Errichtung“(1920) ist ein zentraler Teil seiner Freiwirtschaftslehre. Gesell, ein deutscher-argentinischer Ökonom und Sozialreformer, schlug darin die Gründung eines Reichswährungsamts vor, das eine stabile, zinsfreie Währung („Freigeld“) verwalten sollte. Sein Ziel war es, durch eine Reform des Geldwesens soziale Ungleichheit und wirtschaftliche Krisen zu überwinden. Die Schrift entstand in der frühen Weimarer Republik, einer Zeit wirtschaftlicher Umbrüche, und spiegelt Gesells Überzeugung wider, dass das bestehende Geldsystem durch Zinsen und Bodenrente zu Ungerechtigkeit führe. Seine Ideen fanden zwar Anklang in reformerischen Kreisen, wurden aber nie flächendeckend umgesetzt. Stattdessen inspirierten sie später regionale Währungsexperimente wie das „Wunder von Wörgl“ in Österreich.

Theophil Christens Broschüre „Was der Arbeiter vom Geld wissen muss“ (um 1921) richtet sich direkt an Arbeiter und erklärt in verständlicher Form die Grundlagen von Geld, Währung und Wirtschaft. Christen, ein Schweizer Mathematiker, Mediziner und Pionier der medizinischen Physik, engagierte sich auch sozial und wirtschaftlich. Die Schrift sollte Arbeitern helfen, sich in der komplexen Nachkriegswirtschaft besser zurechtzufinden und kritisch mit Themen wie Zinswirtschaft auseinanderzusetzen. Sie knüpft an reformerische Ideen wie die von Gesell an und erschien in einer Zeit hoher Inflation und sozialer Spannungen. Der Freiburger Verlag Fr. Paul Lorenz war bekannt für solche aufklärerischen Publikationen.
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