• Non EU

  • Neu

Varga .:. Die Wirtschaft der Niedergangsperiode des Kapitalismus

161577
Varga, E[vgenij S.], Die Wirtschaft der Niedergangsperiode des Kapitalismus nach der Stabilisierung. Hamburg, Berlin 1928.
20,00 CHF
Menge

  Datenschutz

Ich verkaufe Bücher, nicht Ihre Daten

  Versandkosten

Keine Lieferungen in die EU!

  Google Mail

Gmail blockiert meine automatischen Antworten - Kommunikation mit Gmail User:innen ist eingeschränkt

Beschreibung
Varga, E[vgenij S.],
Die Wirtschaft der Niedergangsperiode des Kapitalismus nach der Stabilisierung. 1.-5. Tausend. Hamburg, Berlin: C. Hoym Nachf., 1928. 139 Seiten. Broschiert. 215 x 142 mm.
* Probleme der Weltpolitik und der Arbeiterbewegung; 7. - Gebräunt, leicht knitterig, Rücken oben beschädigt, Umschlag etwas fleckig.
Bestell-Nr.161577
Varga | Oekonomie | Sozialismus | Kommunismus | Marxismus

Eugen Varga (1879–1964) war der führende ungarisch-sowjetische Wirtschaftswissenschaftler der Komintern. Nach seiner aktiven Rolle als Volkskommissar für Finanzen in der kurzlebigen Ungarischen Räterepublik 1919 floh er nach Moskau, wo er bis zu seinem Tod das Zentrum der marxistischen Weltwirtschaftsanalyse bildete. Als Leiter des Instituts für Weltwirtschaft und Weltpolitik prägte er massgeblich die offizielle sowjetische Sicht auf den Westen. Sein 1928 erschienenes Werk «Die Wirtschaft der Niedergangsperiode des Kapitalismus nach der Stabilisierung» fungierte dabei als theoretisches Fundament, um das Paradoxon der stabilen 1920er-Jahre zu erklären: Varga konstatierte zwar eine vorübergehende Konsolidierung des Kapitals, ordnete diese jedoch als rein oberflächliche Phase innerhalb einer unumkehrbaren, allgemeinen Niedergangsperiode ein. Er argumentierte, dass die gesteigerte Produktivität bei gleichzeitig stagnierenden Reallöhnen zwangsläufig in eine massive Überproduktionskrise führen müsse – eine Prognose, die durch den Börsencrash 1929 scheinbar glanzvoll bestätigt wurde.

Biografisch blieb Vargas Karriere ein riskanter Balanceakt unter Stalin. Trotz seiner immensen Autorität geriet er nach dem Zweiten Weltkrieg in politische Ungnade, als er in seinem Werk «Der Wandel in der Wirtschaft des Kapitalismus» (1946) prognostizierte, dass der Kapitalismus durch staatliche Planung vorerst widerstandsfähiger sein könnte als erwartet. Sein Institut wurde aufgelöst und er musste Selbstkritik üben, wurde aber nach Stalins Tod teilweise rehabilitiert. Varga blieb bis zuletzt ein loyaler, wenn auch im Alter kritischer Marxist, dessen Analysen massgeblich dazu beitrugen, die ökonomische Konfrontation des Kalten Krieges theoretisch zu untermauern.
Vorwort– Seite 5
Erstes Kapitel: Die Stabilisierung des Kapitalismus– Seite 7
Zweites Kapitel: Die Labilität des kapitalistischen Systems– Seite 13
Drittes Kapitel: Die Verschärfung der inneren Widersprüche: Die strukturelle Arbeitslosigkeit– Seite 21
Viertes Kapitel: Die Verschärfung der inneren Widersprüche: Die Rationalisierung– Seite 30
Fünftes Kapitel: Das Neue in der Technik und seine ökonomischen Folgen– Seite 37
Sechstes Kapitel: Die Einengung des inneren Marktes und der Kampf um den Weltmarkt– Seite 53
Siebentes Kapitel: Monopolbildung und Kampf um den Weltmarkt– Seite 60
Achtes Kapitel: Der Staatskapitalismus– Seite 71
Neuntes Kapitel: Der Kampf um den Weltmarkt: Agrarisierung und Industrialisierung– Seite 80
Zehntes Kapitel: Die Vorbereitungen zur Neuverteilung der Welt– Seite 87
Elftes Kapitel: Der gegenwärtige Kapitalismus im Lichte der Reformisten– Seite 97
Schlusswort– Seite 107
Anhang: Tabellen, Diagramme, Anlage– Seite 111
Artikeldetails
161577
1 Artikel