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Marbach .:. Kartelle, Trusts und Sozialwirtschaft

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Marbach, Fritz, Kartelle, Trusts und Sozialwirtschaft. Bern 1932.
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Beschreibung
Marbach, Fritz,
Kartelle, Trusts und Sozialwirtschaft. Bern: Francke, 1932. 357 Seiten. Broschiert. 212 x 138 mm.
* Stellenweise Anstreichungen mit Rotstift, v.a. im ersten Viertel.
Bestell-Nr.161651
Marbach | Oekonomie | Politik

Fritz Marbach (1892–1974) war ein Schweizer Nationalökonom und Politiker, der sich in seinem wissenschaftlichen Werk intensiv mit Fragen der Wirtschaftsordnung und der Konzentration wirtschaftlicher Macht auseinandersetzte. Von 1931 bis 1962 lehrte er als Professor für Nationalökonomie an der Universität Bern und war als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei auch politisch tätig, unter anderem als Nationalrat.

Sein Buch "Kartelle, Trusts und Sozialwirtschaft" aus dem Jahr 1932 ist vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise und der damals intensiv geführten Debatten über die Zukunft des Kapitalismus zu verstehen. Marbach analysierte darin die damaligen Formen der Unternehmenskonzentration. Er untersuchte Kartelle als Absprachen zwischen formal selbstständig bleibenden Unternehmen sowie Trusts als Zusammenschlüsse, die auf eine einheitliche Leitung und Aufgabe der Selbstständigkeit hinausliefen. Diese Phänomene betrachtete er nicht isoliert, sondern stellte sie in den größeren Zusammenhang der "Sozialwirtschaft". Damit meinte er die Frage, wie diese privaten Machtgebilde in eine gesamtgesellschaftlich wünschenswerte und sozial gestaltete Wirtschaftsordnung eingebettet werden können oder müssten.

Das Werk spiegelt Marbachs sozialdemokratische Grundhaltung wider, die auf eine wissenschaftlich fundierte und demokratisch kontrollierte Lenkung der Wirtschaft abzielte, ohne dabei in einfache Ablehnung des Marktes zu verfallen. Er suchte nach Wegen, die Effizienzvorteile großer Wirtschaftseinheiten mit sozialen und gemeinwirtschaftlichen Zielen zu verbinden. Diese Thematik zog sich als roter Faden durch sein weiteres Schaffen, das sich später unter anderem mit der Preisbildung, der Kreditschöpfung und der allgemeinen Wirtschaftskonzentration befasste.
Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung– Seite 7
 1. Abgrenzung zwischen Gewerkschaft und Monopol – Seite 7
 2. Der Begriff des Monopols – Seite 16

B. Historische Eingliederung– Seite 27

C. Das Effektenkapital– Seite 63

D. Einfluss des Effektenkapitals auf die wirtschaftliche Entwicklung allgemein– Seite 81

E. Moderne kapitalistische Organisationsformen– Seite 90

F. Analyse der Kartellformen und der Kartellwirkung unter Mitberücksichtigung der besonderen Ursachen der Kartellentstehung– Seite 123
 1. Das Konditionenkartell – Seite 127
 2. Einschränkung der Freiheit der Preisgestaltung (Preiskartell) – Seite 145
 3. Einschränkung der Freiheit des Warenabsatzes in geographischer Hinsicht (Gebietskartell, Auftragsverteilungskartell) – Seite 157
 4. Einschränkung der Freiheit betreffend Produktionsmenge oder Art des herzustellenden Produkts (Produktionskartell) – Seite 162
 5. Über subkartellistische Bindungen – Seite 167
  a) Kartellartige Formen – Seite 172
  b) Formen mit verschleierter Preisbindung – Seite 176

G. Skizze des schweizerischen Zementkartells und seiner Preistechnik– Seite 183

H. Betrachtungen zu speziellen Kartellproblemen– Seite 191
 1. Kartelle und Qualität – Seite 191
 2. Kartelle und Rationalisierung – Seite 198
 3. Wirkung auf die kartellierte Industrie (bzw. Handel und Gewerbe) – Seite 220
 4. Kartelle, Arbeiter und letzte Konsumenten. Markenartikel – Seite 236
 5. Kartelle und Aussenseiter – Seite 263
 6. Kartelle, Zölle und Dumping – Seite 288
 7. Die zahlenmässige Bedeutung der Kartelle – Seite 305

J. Der Trust– Seite 310
 1. Scheidung der Begriffe Trust und Konzern – Seite 310
 2. Hauptformen des Trusts: Fusionstrust, Holdingtrust, Pseudotrust, Kapital- und Machtzentralisation – Seite 321

K. Monopolkontrolle– Seite 343
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