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Daepp .:. Finanzaffaere im Staate Bern

161840
Däpp, Heinz u.a. [Hrsg.], Finanzaffäre im Staate Bern. Vom schwierigen Umgang mit Macht in der Demokratie. Basel 1986.
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Beschreibung
Däpp, Heinz u.a. [Hrsg.],
Finanzaffäre im Staate Bern. Vom schwierigen Umgang mit Macht in der Demokratie. Basel : Lenos-Verlag, 1986. 271 Seiten mit Abbildungen. Broschiert. 200 x 137 mm. 363 g
* Nachwort von Hans Saner. Handschriftliche Widmung von Fredi Hänni, Heinz Däpp und Eva Wyss auf dem Vortitelblatt. - Leicht gebräunt.
Bestell-Nr.161840 | ISBN: 3-85787-153-9
Daepp | Politik | Zeitgeschichte | Helvetica | Schweiz | Bernensia | Finanzaffaere | Demokratie | Autographen | Widmungsexemplar

Lustig lugt „Injustitia“(Titelbild) am Berner Rathaus unter ihrer hochgeschobenen Augenbinde hervor, die ein- und ausgehenden Volksvertreter musternd. Mit der „Ungerechtigkeit“, die den Balken ihrer Waage einseitig niederdrückt, ziert seit 1942 eine Figur das Parlamentsgebäude, die das 1984 aufgedeckte Finanzgebaren der Berner Regierung symbolisiert: Außerhalb des Gesetzes und fern von demokratischer Kontrolle haben die Herren Regierungsräte jahrzehntelang nach eigenem Gutdünken Gelder verteilt.Inhaltsverzeichnis

Vorwort– 9

Die Affäre im Rückblick
- Eine Chronologie der Ereignisse – 13
- „Ich gelobe und schwöre“– Rudolf Hafner, der pflichtbewusste Beamte – 22
Von Peter Maurer
- Selbstherrlich in die Sackgasse – Der Regierungsrat verbot eine offene Ausmarchung– 28
Von Niklaus Ramseyer
- Das eigene Versagen verdrängt – Der Grosse Rat zeigte wenig Bereitschaft zu Selbstkritik– 42
Von Niklaus Ramseyer

Die Letzten beisst der Jaguar
- Erst die Spesengeschichte rüttelte die Bevölkerung wach – 54
Von Peter Schibler
Alfred Aebi, Hellau – einer von 200
- Regierungs- und Grossräte sind schliesslich auch nur Menschen – 64
Von Elisabeth Zäch
Skandalchronik statt Strukturkritik
- Die Finanzaffäre überforderte die Medien – 69
Von Fredi Hänni

Aus dem Schatten klüger geworden?
- Meinungen zur Affäre:
- Elisabeth Blunschy-Steiner: Eher gedankenlos als böswillig– 81
- Marie Boehlen: Würde bringt auch Bürde– 82
- Hans Peter Fagagnini: Lähmende Wirkung– 83
- Anita Fetz: Kaltes Paradies– 84
- Arthur Hänsenberger: Den Bären in Trab gesetzt– 86
- Walter Hauenstein: Kind mit dem Bade ausgeschüttet?– 87
- Erwin Heimann: Naive Selbstherrlichkeit– 88
- Georg Krneta: Aufgebauscht– 90
- Kurt Marti: Wie wir auch– 91
- Beatrix Mesmer: Joviale Biedermänner– 92
- Walter Renschler: Mangelnde politische Kultur– 93

Gründe und Hintergründe
- Gnädige Herren, geheime Kassen– Das Ancien Régime und seine Spuren im heutigen Bern– 97
Von Markus Buri
- Macht und Ohnmacht in der Demokratie– Regierungsparteien und Opposition im Kanton Bern seit 1831– 108
Von Erich Gruner
- „Demokratische Unterordnung ist unumgänglich“– Die Berner Konkordanz wurde zur Diktatur der Mehrheit– 122
Von Heinz Däpp
- „Fast in einer Art Kriegszustand“– Die Finanzaffäre und der Jurakonflikt– 145
Von Marcel Schwander
- Von Patronen und Dorfkönigen– Paternalistische Strukturen in der bernischen Wirtschaft– 158
Von Eva Wyss
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In langer Ohnmacht radikalisiert
- Wie Politikerinnen männlicher Geringschätzung erfolgreich trotzen– 169
Von Elisabeth Veya
Politaffären gibt es auch anderswo
- Sozialwissenschaftliche Überlegungen zu ihren Ursachen und Folgen– 181
Von Claude Longchamp
„Umdenken ist kein kurzer Prozess“
- Gespräch mit René Bärtschi, Werner Martignoni und Luzius Theiler – 193
Der Regierungswahn des Kantons Bern
- Glosse von Klaus Schädelin – 212
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Auf der Suche nach einer neuen Politik
- Fade Konsequenzen aus scharfer Analyse– Das BUK-Rezept bringt nichts wirklich Neues– 219
Von Christian Moser
- Freiheiten müssen wir uns nehmen– Alternative I: Verwegenes über den Weg aus der Klemme– 224
Von Gerda Hegi
- Demokratie breitet sich aus– Alternative II: Szenen einer eher unwahrscheinlichen Staatsreform– 236
Von Heinz Däpp
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Korruption und Kultur
- Nachwort von Hans Saner – 247
- Abkürzungen– 265
- Die Autorinnen und Autoren– 266

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